Neues Baugebiet in Gensungen - Quadratmeter kostet 79 Euro

Noch erinnert die Fläche an eine Mondlandschaft: Doch im kommenden Frühjahr sollen die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Beuernsche Höhle II in Gensungen abgeschlossen sein. Im Hintergrund ist der Heiligenberg zu sehen. Foto: Féaux de Lacroix

Gensungen. Die Stadt Felsberg erschließt in Gensungen neun Bauplätze - Interessenten zahlen pro Quadratmeter 79 Euro.

Im Felsberger Stadtteil Gensungen entstehen derzeit neun neue Bauplätze: Das Baugebiet Beuernsche Höhle II wird erschlossen.

Laut Bürgermeister Volker Steinmetz kümmert sich die Firma Giebel (Eiterfeld) um die Erschließungsarbeiten, für die die Stadt 408 000 Euro investiert. Bis Weihnachten sollen die Arbeiten laufen, dann ist eine Pause bis etwa Mitte Februar angesetzt. Wenn alles nach Plan läuft und das Wetter mitspielt, könnten die Arbeiten Ende April abgeschlossen sein. Der Hauptkanal sei bereits fertig.

Aus Sicht der Gensunger Ortsvorsteherin Heidi Folwerk (SPD) wird es dafür auch höchste Zeit: In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung sagte sie, es gebe bereits 14 Interessenten für Bauplätze in Gensungen. „Der Ortsbeirat hat immer wieder gefordert, das Baugebiet zu erschließen.“ Auch Werner Rippel (FDP) räumte ein: „Ohne die Penetranz des Gensunger Ortsbeirats wären wir wahrscheinlich immer noch nicht so weit.“ Bürgermeister Steinmetz indes sagte, den ursprünglichen Vorschlag für die Lage des Baugebiets habe man abgelehnt, weil keine Anbindung zur schon bestehenden Bebauung vorgesehen war. Das Baugebiet hätte dann eine Insellage gehabt. Nach der aktuellen Planung schließen die neuen Baugrundstücke unmittelbar an die bestehende Bebauung an. Die 6100 Quadratmeter große Fläche liegt zwischen der Straße Beuernsche Höhle und der Bundesstraße 253.

In der Parlamentssitzung wurde der Kaufpreis für die Grundstücke festgelegt: 79 Euro soll der Quadratmeter kosten. „Bei diesem Baulandpreis verdient die Stadt keinen Pfennig, betonte Werner Rippel (FDP). „Das wollen wir aber so, weil wir in Konkurrenz zu anderen Kommunen stehen, die ebenfalls Baugebiete anbieten. In Körle, Edermünde-Grifte und Gudensberg-Maden zum Beispiel sei das Bauland teurer als in Gensungen. Jochen Pschibul (Grüne) widersprach: 79 Euro seien zwar ein „politischer Preis“, aber trotzdem nicht konkurrenzfähig im Vergleich mit umliegenden Kommunen.

Quelle: HNA

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