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Neues Buch über Ehrenbürger General Max Hoffmann

Stammte aus Homberg: General Max Hoffmann Foto: privat

Homberg. Über den Homberger Max Hoffmann ist ein Buch erschienen. Ihm wurde 1918 das Ehrenbürgerrecht der Stadt Homberg verliehen. Ein Porträt im Homberger Rathaus erinnert an ihn.

„Dass ein 1869 in Homberg geborener Junge beim Militär Karriere macht und zuletzt den Dienstgrad eines Generals erreicht, verdient eine Würdigung“, teilt Eckhard Preuschhof, Leiter des Heimatkundlichen Archivs in Homberg mit.

Hoffmann habe nicht nur entscheidenden Anteil an der Schlacht von Tannenberg 1914 gehabt, sondern war als Generalstabschef der operative Befehlshaber des größten Teiles der Ostfront. „An den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk mit Russland spielte er eine Schlüsselrolle. Seine Ideen, nach dem Ersten Weltkrieg einen großeuropäischen Wirtschaftsraum als Bollwerk gegen den Bolschewismus in der Sowjetunion herzustellen, fand damals keine Resonanz“, erklärt Preuschhof.

Der Autor des Buches, Dr. Thomas Wollschläger, Bibliothekar an der Universitätsbibliothek Koblenz-Landau, hat sein Werk dem Heimatkundlichen Archiv in Homberg als Dank für einige gelieferte Informationen verehrt.

Das Buch mit dem Titel „General Max Hoffmann“, kann ab sofort im Archiv eingesehen werden, aber auch käuflich zum Preis von 15,99 Euro (als kindle e-book) oder von 22,90 Euro als gebundene Ausgabe im Buchhandel gekauft werden. (red)

Quelle: HNA

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