„Waltersbrück hat Potenzial“: Aus der Arbeit des Ortsbeirats

Neues aus dem Dorf

Reiner Bruchhäuser

Waltersbrück. Wie kann man das Dörfchen Waltersbrück nach vorne bringen? Vorschläge dafür erarbeitet zurzeit eine Gruppe von Planern und Studenten der Universität Kassel.

Wie weit diese Studie mit dem Titel „Waltersbrück hat Potenzial“ gediehen ist, darüber berichtete Ortsvorsteher Reiner Bruchhäuser am Montagabend vor den Neuentaler Gemeindevertretern, die im DGH Waltersbrück tagten (wir berichteten). Wie Bruchhäuser gegenüber der HNA sagte, haben sich Planer und Studenten gemeinsam mit örtlichen Vertretern auf zwei Gebäude geeinigt, die umgebaut und neu genutzt werden könnten.

Es handelt sich dabei um den früheren Lebensmittelladen und eine alte Scheune, die die Gemeinde kaufen könnte.

Auf dem Grundstück könnte ein Rastplatz für Radfahrer auf dem Schwalmradweg und für Kanufahrer und Paddler auf der Schwalm angelegt werden, das fehle bislang in der Region. Für den Laden werde ein Investor gesucht.

Für das Dorfgemeinschaftshaus hat der Waltersbrücker Ortsbeirat einen Antrag auf Komplettsanierung gestellt. Das Haus werde von den Vereinen stark genutzt, berichtete Bruchhäuser, es sei die ganze Woche ausgebucht. Es sei notwendig, nach und nach die verschiedenen Schwachstellen des Hauses anzugehen, von der Treppe über die Fenster bis zur Küche und dem Mobiliar.

Es gehe nicht darum, alles auf einmal zu sanieren, sondern sich Jahr für Jahr ein Stück vorzunehmen.

Der Ortsvorsteher kündigte außerdem an, dass vor dem Start der umfangreichen Kanalbauarbeiten in diesem Jahr eine Bürgerversammlung stattfinden werde. Bei dieser Gelegenheit werde man detailliert über Zeitpläne und Kosten für die Waltersbrücker Einwohner informieren.

Abhilfe forderte Bruchhäuser beim Problem „Wilde Müllablagerung“: Durchfahrt-verboten-Schilder müssen seiner Meinung nach an den Feldwegen aufgestellt werden, die von der Schlierbacher Straße in die Gemarkung führen. Dauernd würden Fremde, die von der A 49 kommen, ihren Müll an nicht einsehbaren Stellen abladen. Die Waltersbrücker müssten ihn dann auf ihre Kosten entsorgen.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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