Saisoneröffnung 

Spangenberg: Neues Freibad sorgte für Gänsehaut 

Spangenberg. Bei der Saisoneröffnung den neu gestalteten Spangenberger Freibades waren die Besucher überrascht, was die Helfer in den vergangenen Wochen geleistet haben.

Die Arbeit hat sich gelohnt. Am Donnerstag präsentierte sich das Spangenberger Freibad neu: mit dem Verein Pro Aqua als neuem Betreiber und mit viel Liebe zum Detail bei der Umgestaltung. 

150 Helfer hatten in den vergangenen Wochen rund 1000 Arbeitsstunden für ihr Liebenbachbad geleistet. Und das Ergebnis überzeugte alle Besucher zur Saisoneröffnung.

Es gab viel Lob: für die frischen, fröhlichen Farben, die neuen Liegen, den neu gestalteten Wickelplatz in der Nähe des Babyplanschbeckens, den neu verlegten Volleyballplatz. Vereinsvorsitzende Claudia Schenk sagte: „Mit viel Herzblut haben fast die Helfer haben weit über 1000 Stunden kostenlose Arbeit für die Renovierung und Umgestaltung unseres Bades geleistet. Wir sind sehr stolz!“ Viele Maßnahmen seien ohne große Bürokratie auf dem kleinen Dienstweg mit der Stadt geklärt worden. Das habe Zeit und Geld gespart.

Hohe Stromkosten

Dennoch müsse man abwarten, was die Saison bringe, denn die regelmäßigen Unterhaltungskosten von 70 000 Euro sollen eingehalten werden. Allein die Stromkosten liegen bei 30 000 Euro. Schenk: „Im laufenden Betrieb müssen wir die Kosten im Rahmen halten. Jetzt müssen wir beweisen, dass unser Konzept schlüssig ist.“ Jetzt seien die Spangenberger gefordert, mit hohen Besucherzahlen und mit Hilfe der Eintrittsgelder einen Teil der Kosten aufzufangen.

Dank an die Spender

Bürgermeister Peter Tigges gab zu, dass er anfangs sehr skeptisch war, ob das Vorhaben gelingen würde. Aber er hat selbst miterlebt, mit wieviel Enthusiasmus die Helfer am Werk waren. „Es ist sensationell, was gerade in den letzten Tagen geleistet wurde.“ Er sei eine Woche nicht vor Ort gewesen, und als er jetzt gesehen habe, was alles geschafft wurde, „habe ich vor Freude eine Gänsehaut bekommen“. Dank gilt aber auch den vielen Spendern und Firmen, die auch mit Material und Sachspenden die Arbeiten und Ausgestaltung unterstützt haben.

Rettungsringe fehlten

Am Eröffnungstag fehlten nur noch die Rettungsringe - weil der Lieferbetrieb Betriebsferien hatte. Und wegen der starken Regenfälle der vergangenen Tage konnte die angestrebte Wassertemperatur noch nicht ganz erreicht werden. Dennoch waren die Vereinsmitglieder sehr zufrieden mit dem, was sie und ihre Helfer geschaffen haben.

Quelle: HNA

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