Neues Gebäude der Ursulinenschule: Freude über mehr Platz

Froh über den Neubau: Jutta Ramisch und Uwe Dietrichkeit von der Schulleitung vor dem neuen Gebäude St. Cordula. Foto: Dellit

Fritzlar. Das Ende für den provisorischen Bau der Ursulinenschule mit mehreren Klassenräumen ist gekommen. Am Donnerstag wurde der 2. Teil des Gebäudes St. Cordula eingeweiht. Damit stehen der Schule zehn weitere Klassenräume mit modernen elektronischen Tafeln zur Verfügung.

Das Provisorium war bereits 1990 gebaut worden und sollte ursprünglich nur bis zum Jahr 2000 nötig sein, erzählte Schulleiterin Jutta Ramisch. Doch nun steht der Abriss bevor. Der freie Platz soll dann genutzt werden, um das Sportgelände zu erweitern und neu zu gestalten. Drei Spielfelder sollen dort entstehen. Dank einer Art Untertunnelung von St. Cordula bleibt auch die 100-Meter-Laufbahn erhalten.

Der 2. Bauabschnitt des Gebäudes kostete 2,1 Millionen Euro, das Geld stammt aus dem Konjunkturprogramm und vom Bistum Fulda, das Träger der Schule ist.

Für die Schule bedeutet der Neubau auch, dass das alte Gebäude St. Wigbert in der Fritzlarer Altstadt weitgehend geräumt werden kann, Lehrküche und Werkräume bleiben vorübergehend noch dort. Das Wigbert-Gebäude steht zum Verkauf.

Die zehn Räume sorgen dafür, dass sich die Platzsituation für die 1109 Schüler deutlich entspannt. Unter anderem wird es so möglich, dass an anderer Stelle ein eigener Fachraum für Erdkunde entsteht. Der werde von den Geographielehrern zurzeit mit passendem Material eingerichtet, erläuterte Uwe Dietrichkeit, stellvertretender Schulleiter.

Auf die Architektur von St. Cordula habe sie positive Reaktionen erhalten, sagte Schulleiterin Ramisch. Die Verbindung von Tradition und Moderne sei geglückt. Der Neubau wurde mit einem Gottesdienst und einer Feierstunde eingeweiht, zu denen sich unter anderem Domkapitular Rudolf Hofmann angekündigt hatte.

Benannt ist das Haus nach der Heiligen Cordula, die der Legende nach von den Hunnen getötet wurde.

Quelle: HNA

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