Platz für 60 Personen

Neues Gemeindehaus der Katholischen Kirche in Spangenberg wird eingeweiht

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Am Samstag ist Einweihung: Das neue Gemeindehaus der Katholischen Kirchengemeinde - Seelsorgestelle Spangenberg-Altmorschen - steht vor der Fertigstellung. Am Samstag wird Einweihung gefeiert. Im Bild Geschäftsführender Verwaltungsratsvorsitzender Walter Schmidt. 

Spangenberg. Es wird eine Punktlandung: Genau 56 Jahre nach der Einweihung der Katholischen Kirche „St. Elisabeth" in Spangenberg wird das neue Gemeindehaus eingeweiht.

Die Feier beginnt am Elisabeth-Tag, also Samstag, 19. November, um 18 Uhr mit einer Heiligen Messe, die Einweihung schließt sich um 19 Uhr an.

Platz für 60 Personen

Von außen ist das Gebäude noch nicht ganz fertig, innen schon: Der Gemeinderaum bietet Platz für 60 Personen, es gibt zwei Toiletten und einen Flur. In den Gemeinderaum ist auch eine Küchenzeile integriert, mit Schränken bis unter die drei Meter hohe Decke. Genug Stauraum für die neuen Teller, Tassen und Gläser. Der frühere Jugendraum, der seit Jahren kaum genutzt wurde, und die ehemalige Toilette sind Lagerraum für Tische, Getränke und Materialien.

Im Außenbereich werden ein Wendeplatz für Fahrzeuge, ein Parkplatz für den Pfarrer und ein Behindertenparkplatz angelegt. Auch die Außenbeleuchtung wird erneuert: Lampen an vier Masten sollen für Licht auf dem Außengelände sorgen.

Raum wird vermietet

Der Gemeinderaum kann für Familienfeiern gemietet werden, auch für Nicht-Gemeindemitglieder und natürlich für Evangelische. Möglich ist dies ab Januar 2017. Der Verwaltungsrat entscheidet über jede Anfrage: „Denn wir wollen keine politischen Feiern und atheistische Gruppen“, sagt Walter Schmidt, geschäftsführender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Kirchengemeinde Melsungen, zu der die Seelsorgestelle Spangenberg-Altmorschen zählt.

Neuer Treffpunkt

Die Kosten für das neue Gemeindehaus gibt Schmidt mit rund 200 000 Euro an. Durch den Verkauf des Pfarrhauses im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde keinen Treffpunkt. Damit soll auch die Jugendarbeit wieder verstärkt werden - daher der Beamer im Gemeindesaal. „Natürlich dürfen die Jugendlichen dann mal gemeinsam Fußball gucken“, sagt Walter Schmidt.

Schlossblick inklusive

Der Clou des Gemeindehauses sind die bodentiefen Fenster. Sie sorgen nicht nur für viel Licht, sondern sind die Verbindung zu dem geräumigen Vorplatz, der teilweise überdacht ist. So kann er für Feiern bestens genutzt werden. Und den freien Blick aufs Spangenberger Schloss gibt’s inklusive.

Quelle: HNA

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