Unternehmen Euro-Rast-Park nahm umgebauten Autohof Guxhagen in Betrieb

Neues hinter der Abfahrt

Starten zuversichtlich in die Selbstständigkeit: Der neue Rastpark-Pächter Steffen Fischer und seine Frau Katrin. Foto: Schleichert

Guxhagen. Das Unternehmen Euro-Rast-Park hat am Donnerstag den umgebauten Autohof Guxhagen in Betrieb genommen. 600 000 Euro steckten das Unternehmen, der Mineralölkonzern Aral und der Pächter in den Autohof. Im Jahr 2009 hatte Euro-Rast-Park den Autohof vom Unternehmen Lomo übernommen.

„Wir wollen zeigen, dass gutes Essen an Tankstellen nicht teuer sein muss“, sagte der neue Autohof-Pächter Steffen Fischer, der selbst 100 000 Euro in die Anlage investierte und ein traditionelles Gasthaus samt Veranstaltungssaal, Außenterrasse und Biergarten betreibt. Die freundlich hergerichteten Gastronomie-Räume sollen nach seinem Wunsch auch Menschen aus der Region anziehen. Sie strahlen mit ihren Aquarien Ruhe aus. Fertiggerichte haben dort laut Euro-Rast-Park Hausverbot.

Das Unternehmen Euro-Rast-Park investierte nach Angaben von Prokurist Johannes Witt 350 000 Euro in den Autohof. Dabei sanierte man das Innengebäude binnen einen Jahres komplett und sorgte insbesondere dafür, dass der Energieverbrauch geringer wird. Außerdem wechselte Euro-Rast-Park den Mineralölkonzern: Jetzt befüllt Aral die Tanks. Der Konzern steckte laut Johannes Witt noch einmal etwa 150 000 Euro in den Rastpark, unter anderem in Kassensysteme und das äußere Erscheinungsbild. Euro-Rast-Park entwickelt nach eigenen Angaben bundesweit Autohöfe und hat Anlagen 16 in Betrieb. (lgr/spi)

Quelle: HNA

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