In der Abteilung für Innere Medizin wird der Bereich Gastroenterologie ausgebaut

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Bestens ausgerüstet: Chefarzt Dr. Norbert Krauss (rechts) hält das Steuergerät des Endoskops in den Händen. Im Hintergrund mit (von links) Ramona Kranz, Andreas Buse, Melanie Thormann und Assistenzarzt Milad Chammo.

Wolfhagen. Virtuos geht Dr. Norbert Krauss mit dem kleinen schwarzen Steuergerät in seinen Händen um. Sein Blick ruht auf einem Bildschirm links über der Patientin, deren Darm gerade auf Veränderungen - Polypen, Entzündungen, Tumoren - untersucht wird.

Mit zwei kleinen Rädern steuert der Mediziner den beweglichen Kopf des Endoskops, an dem sich Kamera, Lichtquelle, Waschdüse und ein Minigreifer für die Entnahme von Proben befinden. 1,80 Meter beträgt die Arbeitslänge des flexiblem Endoskops, dass vorsichtig Zentimeter um Zentimeter durch den Darm manövriert wird.

Dr. Krauss ist seit Juli Chefarzt der Inneren Abteilung der Wolfhager Klinik und ausgewiesener Spezialist für Gastroenterologie - einer Disziplin, die sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der mit diesem Trakt verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse befasst.

Spezialist für Gastroenterologie

Der neue Chef der Inneren will diesen Bereich an der Wolfhager Klinik ausbauen und damit den Standort am Wolfhager Ofenberg weiter aufwerten. Dabei sollen keinesfalls die bisherigen Fachbereiche vernachlässigt werden, im Gegenteil. Zum einen hat Dr. Krauss eine breite medizinische Ausbildung auch im Bereich der Kardiologie, Intensivmedizin und Sonografie vorzuweisen.

Und vor allem: Ihm steht ein kompetentes Team zur Seite und mit Dr. Matthias Hughes ein gerade im Bereich der Kardiologie versierter Leitender Oberarzt, der zudem treibender Motor bei der notärztlichen Versorgung im Wolfhager Land ist.

Auf neuestem Stand

Insgesamt gehören zur Inneren in Wolfhagen laut Inga Eisel, Sprecherin der Gesundheit Nordhessen Holding, neben dem Chefarzt zwei Oberärzte, sieben Assistenzärzte, 31 Pflegekräfte im Bereich der Bettenstation und sechs Pflegekräfte für die Endoskopie.

Die Ausrüstung der Klinik ist nach den jüngsten Investitionen auf dem modernsten Stand und muss sich hinter größeren Häusern nicht verstecken. Neu ist ebenfalls die Intensivstation, die über vier Betten verfügt und der Bereich der sogenannten Intermediate Care (IMC) mit fünf Plätzen.

Die IMC ist das Bindeglied zwischen der Intensivpflegestation mit ihren umfassenden therapeutischen und intensivpflegerischen Möglichkeiten und der Normalstation. Hier liegen Patienten, deren Erkrankung einen hohen Überwachungs- und Betreuungsaufwand nötig macht, aber beispielsweise keine künstliche Beatmung benötigen.

Von Norbert Müller

Quelle: HNA

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