Brandschützer kämpften um Punkte und Platzierungen

Neukirchens Wehren traten beim Stadtfeuerwehrtag an

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Traten beim Feuerwehrfest gegeneinander an: Die Wehren aus Neukirchen maßen sich im Wettkampf, hier beim Knoten.

Rückershausen. Am Wochenende beherrschten die Farben Rot und Blau das Ortsbild von Rückershausen: Im Rahmen eines Feuerwehrfestes veranstalteten Neukirchens Ortswehren ihren Stadtfeuerwehrtag.

Los ging es am Samstag mit den Wettkämpfen der Jugendfeuerwehren. An verschiedenen Stationen kämpften die Nachwuchsbrandschützer um Punkte und Platzierungen. Sieger wurde die Jugendfeuerwehr aus Nausis, gefolgt von den beiden Gruppen aus Seigertshausen.

Dieses Jahr gab es bei dem Stadtfeuerwehrtag auch eine kleine Premiere: Erstmals wurde für die Kinderfeuerwehr die Tatze abgenommen. Hierbei handelt es sich um ein auf Landesebene eingeführtes Leistungsabzeichen für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren. Bei der Tatze steht weniger die Prüfung, sondern vielmehr der Spaß im Vordergrund. In Rückershausen mussten die jungen Teilnehmer nicht nur Aufgaben aus dem Feuerwehrbereich erfüllen, sondern unter anderem auch das Verhalten in einem Notfall erklären und die richtige Handhabung von Feuer demonstrieren.

Kampf um den Pokal: In voller Montur bewältigten die Wehren ihre Aufgaben.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Wettkämpfe der Einsatzabteilungen. Unter den Augen von Stadtbrandinspektor Andreas Keßler und einiger Rückershäuser maßen sich Neukirchens Feuerwehren ab neun Uhr auf der grünen Wiese bei den Stadtpokalwettkämpfen. Aufgrund der dicken Schutzkleidung und der hochsommerlichen Temperaturen floss der Schweiß in Strömen.

„In der Regel gibt es bei unseren Stadtfeuerwehrtagen für die Einsatzabteilungen Stationswettkämpfe, aber in diesem Jahr wollten die Feuerwehren mal wieder die Leistungsübung laufen“, sagte Keßler und lobte die gute Organisation der Rückershäuser Brandschützer.

Für faire Wettkämpfe sorgte das Schiedsrichterteam aus Oberaula, Loshauen und Wasenberg. Geübt wurde in diesem Jahr der Bundeswettkampf. E

s galt mit einer Staffel - das sind sechs Feuerwehrleute - einen Wohnungsbrand bekämpfen und eine Person aus einem Gebäude retten. Andreas Keßler war mit dem Leistungsniveau seiner Feuerwehren sehr zufrieden und freute sich über die gute Beteiligung: „Es ist toll, dass alle Stadtteile dabei sind.“

Quelle: HNA

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