Seigertshäuser sind dagegen

Kindergartenschließung bleibt weiter ein Thema

Neukirchen. Die drohende Schließung des Kindergartens Wirbelwind in Seigertshausen war ein Thema der Fragerunde bei der Bürgerversammlung im Rathaus Neukirchen.

Wie berichtet, könnte die eingruppige Einrichtung mit dem Ablauf des Kindergartenjahres mangels genügender Anmeldungen geschlossen werden.

Sylwia Luckhardt brachte stellvertretend für Eltern und Erzieherinnen ihre Bedenken gegen die Schließung zum Ausdruck: „Der Kindergarten ist wichtig für Seigertshausen.“ Außerdem wehrte sie sich gegen den Vorwurf, die Eltern wollten die Verwaltung unter Druck setzen: „Unsere Kinder sollen im Falle einer Schließung aus sozialen Gründen in den Kindergarten nach Obergrenzebach wechseln.“ Die Anmeldung der Kinder in der Nachbarkommune sei nicht als Drohung gegenüber der Stadt Neukirchen zu verstehen.

Bürgermeister Klemens Olbrich (CDU) stellte klar, dass weitere Gespräche für eine Lösung in dieser Sache nötig seien. Stadtverordnetenvorsteher Willi Berg (SPD) will spätestens Anfang März zu einer Bürgerversammlung in Seigertshausen zu diesem Thema einladen: „Ein genauer Termin muss noch geprüft werden.“

Den Kindergarten mit zwei Mitarbeiterinnen besuchen derzeit zwölf Kinder, im kommenden Jahr könnten es nurmehr sechs oder sieben sein. Aus Kostengründen sieht sich die Stadt gezwungen, eine ihrer augenblicklich zehn Gruppen dicht zu machen.

Eine Rolle dabei könnte auch das neue Hessische Kinderförderungsgesetz (KiföG) spielen, das nächstes Jahr in Kraft treten soll. Dadurch sollen unter anderem die Kindergartengruppen bis zur Obergrenze gefüllt werden. (jon/aqu)

Quelle: HNA

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