Gastronomie soll im Frühjahr mit neuem Pächter eröffnen – Planänderung für Anbau

Neustart auf dem Burgberg

Beliebtes Ausflugsziel: die Hohenburg auf dem Homberger Burgberg. Foto: Archiv

Homberg. Die gute Nachricht vorweg: Das Restaurant auf dem Homberger Burgberg soll im Frühjahr mit neuem, dauerhaften Pächter in die Saison starten. Das jedenfalls sei das große Ziel, sagte Nils Arndt, Technischer Leiter des Bauamtes der Stadt, im HNA-Gespräch. „Wir sehen uns in der Lage, das Restaurant so herzurichten, dass eröffnet werden kann“, sagte Bürgermeister Dr. Nico Ritz kürzlich bei der Stadtverordnetensitzung.

Es hätten sich zwei Bewerber für die Bewirtschaftung der Gastronomie vorgestellt. Man habe eine klare Präferenz, und es würden aktuell Verhandlungen für einen langfristigen Pachtvertrag geführt. Er verspreche sich dadurch für einen längeren Zeitraum eine vernünftige Lösung. „Das wäre sehr wünschenswert“, betonte Ritz.

Hoffen auf Einigung

Es müssten vor dem Start in die neue Saison erstmal nur einige kleinere Reperaturarbeiten in der Küche erbracht werden, erklärte Ritz. Außerdem müsse man noch eine Einigung mit der Burgberggemeinde erzielen. Um eröffnen zu können, sei man auf die vorübergehende Nutzung deren Toiletten als Personaltoiletten angewiesen. Die Burgberggemeinde habe sich bislang stets kooperativ gezeigt und man hoffe auch diesmal darauf, sagte Arndt.

Und jetzt zur schlechten Nachricht: Aus dem Wirtschaftsanbau an die Burgberg-Gaststätte wird erstmal nichts – zumindest nicht so, wie er ursprünglich geplant wurde. Grund dafür: Eine Überprüfung habe ergeben, dass der Untergrund nicht ausreichend tragfähig sei.

Bohrpfähle zur Sicherung

Der Anbau hätte zusätzlich mit langen Bohrpfählen im Fels gesichert werden müssen. Das wäre deutlich teurer geworden als die für den Neubau ursprünglich berechneten 40 000 Euro. Da mit den Arbeiten bereits begonnen wurde – Bodenplatte und Treppe wurden erstellt – schlage das mit 14 000 Euro zu Buche. Die Bodenplatte könne noch sinnvoll genutzt werden. „Als Abstellfläche“, sagte Ritz. „Ohne große Belastung“, ergänzte Arndt. Ebenfalls wegen des nicht ausreichend tragfähigen Untergrundes hatte die Burgberggemeinde kürzlich davon Abstand genommen, auf dem Burgberg einen Museumsneubau zu errichten (wir berichteten). Dadurch habe man die Möglichkeit, den Anbau des Wirtschaftsgebäudes an anderer Stelle zu errichten, sagte Arndt. Möglich wäre es, das Gebäude, in dem unter anderem Personaltoiletten, Personalraum und Lager entstehen sollen, auf dem Parkplatz zu errichten. „Dort, wo die Burgberggemeinde gebaut hätte, nur kleiner“, erklärte Arndt. Was der neue Anbau kosten werde, stehe noch nicht fest.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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