Jugendrotkreuzler maßen sich im Landeswettbewerb in der Ostergrundschule

Fit nicht nur in Erster Hilfe

Tatkräftig: Die richtige Reanimation nach Herz-Kreislauf-Stillstand zeigten Mitglieder des Jugendrot aus dem Rheingau-Taunuskreis. Foto: privat

Schwalmstadt. Die Ostergrundschule in Treysa verwandelte sich vor kurzem in Harry Potters Schule Hogwards, denn Geschichten rund um den berühmten Zauberschüler bildeten das Rahmenprogramm für den Jugendrotkreuz-Landeswettbewerb.

Jugendgruppen der Altersstufe III (17 bis 27 Jahre) aus elf DRK-Kreisverbänden traten an, um den Sieger zu ermitteln. Dabei galt es, verschiedene Aufgaben aus den Bereichen Erste Hilfe, Freier Bereich, Rotes Kreuz, Notfalldarstellung, musisch-kultureller Bereich und sozialer Bereich zu lösen.

Immer im Team

Dabei war immer wieder Teamarbeit gefragt, die sich auch auf die Punkte auswirkte. So mussten die Jugendlichen im musisch-kulturellen Bereich ein Elfchen (Gedicht aus elf Wörtern) zu Themen wie Alter, körperliche und geistige Fähigkeiten, sexuelle Orientierung und ethnisch-kulturelle Prägung schreiben.

In der Notfalldarstellung mussten die Teilnehmer möglichst realitätsnah einen Asthmaanfall darstellen und eine Handgelenksfraktur schminken.

Viel Wissen wurde in Fragebögen und Fragespielen abgefragt. Die Aufgaben in der Ersten Hilfe führten die Teilnehmer in die aus den Harry-Potter-Büchern bekannte Kammer des Schreckens und zu einem Quidditch-Spiel, wo verletzte Personen mit Knochenbrüchen, Gehirnerschütterung, Augenverletzungen, Schock und Herzstillstand zu versorgen waren.

Das Jugendrotkreuz Eichenzell aus dem Kreisverband Fulda meisterte alle Aufgaben bravourös und stand dann auch ganz oben auf dem Siegertreppchen. Es wird Hessen beim Bundeswettbewerb im Oktober in Bitburg vertreten. Ausgerichtet wurde der Wettkampf vom Jugendrotkreuz Schwalm-Eder. 120 Teilnehmer und 30 Helfer übernachteten von Freitag bis Sonntag in der Schule und mussten mit Mahlzeiten versorgt werden. Die Verpflegung übernahm der Betreuungszug Melsungen, die Küchentruppe setzte sich aus Mitgliedern des Ortsvereins Körle zusammen. Im Sanitätsbereich kümmerten sich Rotkreuzler aus Borken und Ziegenhain um kleinere Verletzungen.

„Es war eine Herausforderung,“ sagte Kreisjugendleiter Karsten Kleimann, „aber die Ortsvereine haben uns tatkräftig unterstützt.“ (jkö)

Quelle: HNA

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