300 Sänger trafen sich zum Männerchorfestival auf dem Homberger Marktplatz

Nicht nur Männer sangen

Weibliche Präsenz: Der Gitarrenchor Saitenspiel sorgte mit flotten Tönen für gute Laune.

HOMBERG. Wenn es in der Kreisstadt singt und klingt, hat zweifellos der Männergesangverein Liedertafel Homberg die Finger im Spiel. Zum mittlerweile 20. Mal luden die Sänger um Vorsitzenden Hartmut Sandmüller und Chorleiter Erwin Haas am Samstag zu einem musikalischen Freiluftspektakel ein.

1992 initiiert vom langjährigen Liedertafel-Vorsitzenden und Hombergs unvergesslichem Türmer Friedrich Dreytza, ist das Chorsingen zu einer beliebten Traditionsveranstaltung im Homberger Kulturkalender geworden.

Dem Regen getrotzt

Davon zeugten auch bei der Neuauflage wieder viele Besucher sowie rund 300 Mitwirkende, die allesamt der regnerischen Witterung trotzten. Die hohe Anzahl der Akteure erforderte es, dass die Veranstaltung nicht wie üblich auf dem Schlossberg, sondern in Hombergs guter Stube – auf dem Marktplatz – stattfand.

Dort lieferten sich die Liedertafeln aus Homberg, Fritzlar, Treysa und Melsungen sowie der Männergesangverein Uttershausen und der Männerchor der Chorvereinigung Holzhausen in der Marktplatzkonzertreihe ein munteres gesangliches Stelldichein.

Nicht nur Männer

Das Gegengewicht zur geballten männlichen Sangeskraft stellte der Gitarrenchor Saitenspiel mit – fast ausschließlich – weiblichen Akteuren. Die verbindende Kraft des Chorgesangs entfaltete sich in einem abwechslungsreichen Programm aus Volks- und Heimatliedern sowie deutsch- und englischsprachigen Schlagern, Oldies und Evergreens.

Wein, Weib und Gesang

Dabei wurde die Liebe zu Wein, Weib und Gesang ebenso bekundet wie Lebensfreude und Freundschaft, Reiselust, Fernweh und Heimatgefühle. Den unterhaltsamen musikalischen Nachmittag quittierte das Publikum mit viel Applaus.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

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