Bad Emstals Bürgermeister Ralf Pfeiffer zum Gewerbeverein: „Nicht nachvollziehbar“

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Ralf Pfeiffer

Bad Emstal. Mit Unverständnis reagieren Mitarbeiter des Bad Emstaler Rathauses, des Thermalbades, des Tourismusmarketings und der Bürgermeister auf die

Die in dem Artikel dargestellten Äußerungen des Darstellung des Kur- und Gewerbevereins Bad Emstal. Der Verein hatte die Gemeinde kritisiert und unter anderem von einem fehlenden Wirtschaftskonzept gesprochen (HNA berichtete).

Vorsitzenden Stefan Frankfurth seien „in weiten Teilen nicht nachvollziehbar“, sagt Bürgermeister Ralf Pfeiffer: „Die Gemeinde hat in den letzten Jahren immer den Kontakt zum Vorstand des Vereins gesucht. Ich habe immer betont, dass mir eine gute Zusammenarbeit mit dem Kur- und Gewerbeverein wichtig ist und wiederholt den Wunsch geäußert, zu den Sitzungen des Vereins eingeladen zu werden. Der Vereinsvorsitzende hat mich seit Jahren nicht zu den Sitzungen eingeladen.“

Dass die Gemeinde die Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen trotzdem suche, zeige sich schon allein daran, dass „wir mit vielen Mitgliedern des Kur- und Gewerbe-vereins eng zusammenarbeiten“. Auch haben man zum Beispiel den Weihnachtsmarkt in Sand und die Kurhessen-Party, die der Kur und Gewerbeverein organisiert, in den vergangenen drei Jahren mit Leistungen im Wert von circa 12 000 Euro unterstützt.

Die Mitarbeiter der Gemeinde hätten sich besonders darüber geärgert, so Pfeiffer, dass in „Bezug auf die Kanalsanierung der Kasseler Straße wohl der Eindruck erweckt werden sollte, die Gemeinde würde nicht mit dem Verein kommunizieren“.

Die Mitarbeiter des Bauamtes und Pfeiffer hätten kürzlich unter anderem Frankfurth und Thorsten von Sierakowski vom Gewerbeverein zu einem Gespräch mit Ortstermin eingeladen, bei dem mit allen Beteiligten der Baumaßnahme Kasseler Straße nach „guten Lösungen, besonders auch im Hinblick auf die Belange der Geschäftsleute gesucht“.

Pfeiffer: „Bedauerlich, dass sich der Vorsitzende anscheinend daran nicht mehr erinnert. Dass Herr Frankfurth jetzt den fehlenden Schulterschluss beklagt, ist für uns nicht nachvollziehbar.“

In Gesprächen mit verschiedenen Mitgliedern des Vereins sei dem Bürgermeister deutlich signalisiert worden, dass Mitglieder des Kur- und Gewerbevereins über die Presse-mitteilung verärgert seien und „daher ihre Mitgliedschaft im Kur- und Gewerbeverein bereits gekündigt haben oder über einen Austritt nachdenken“.

Pfeiffer weiter: „Gerne sind wir bereit, mit dem Kur- und Gewerbeverein zusammenzuarbeiten, dazu muss der Vorstand des Vereins aber auch zur Verfügung stehen.“ (red/awe)

Quelle: HNA

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