Niederbeisheimer fordern Sanierung der Ortsdurchfahrt

Wann geht es weiter: Erwin Wiegel (links) von der Gemeinde Knüllwald und Niederbeisheims Ortsvorsteher Jörg Vollbrecht weisen auf die Mängel an der Durchgangsstraße hin. Foto: Thiery

Niederbeisheim. Niederbeisheims Ortsvorsteher Jörg Vollbrecht und Erwin Wiegel von der Gemeinde Knüllwald haben den ewigen Aufschub der Sanierung der Oberbeisheimer Straße satt.

Die eine Hälfte der Durchgangsstraße, die Wichter Straße, wurde 2008 erneuert. Seitdem warten die Dorfbewohner darauf, dass es weiter geht. Nun gab es eine Mitteilung aus dem Landesministerium, dass der weitere Ausbau in das Investitions-Programm des Landes Hessen aufgenommen wurde. Eine Sanierung ist geplant, allerdings erst in einem Zeitraum von 2016 bis 2022.

Diese Aussage ist den beiden Niederbeisheimern zu vage. „Wir wollen jetzt wissen, wann es wirklich losgeht“, fordern sie. Der Ausbau sei dringend nötig. Schulkinder aus dem Wohngebiet am Ortsrand müssen auf der verkehrsreichen Straße zur Bushaltestelle laufen. Einen Gehweg gibt es dort bislang nicht. Zudem fehle die Straßenbeleuchtung in diesem Abschnitt, was im Winter und den Abendstunden gefährlich für die Fußgänger sei. In Niederbeisheim leben 60 Kinder, das Dorf hat 900 Einwohner.

Löcher säumen den Weg 

Die beiden können sich nicht erklären, warum man mit dem Anschluss-Ausbau so lange wartet. Mitten im Ort sieht man den Bruch. Nach Wichte führt eine saubere und glatte Fahrbahn. Hinter dem Abzweig in Richtung Rengshausen fängt die Buckelpiste an. Aufgerissene Teerstellen, Löcher und Dellen säumen den Weg.

Bis zum Ortsschild sind es 450 Meter, die noch ausgebaut werden müssten. Vollbrecht fragt sich, ob das nicht alles eine Fehlplanung gewesen sei. Man habe 2008 nämlich im Zuge des Ausbaus der Wichter Straße auch die Nebenstraße, die Rengshäuser Straße, saniert, was den beiden unbegreiflich war. „Da hätte man sinnvollerweise mit der Durchfahrt weiter machen sollen.“

Kurz hinter dem Ortsschild in Richtung Oberbeisheim ist die Straße zudem seit Wochen gesperrt, weil sie dort ein Stück abgerutscht ist. Da sehe man doch wie nötig eine grundlegende Reparatur sei. Die Straße stamme aus den 50er Jahren, vermuten Vollbrecht und Wiegel. Sie erinnern sich an ihre Kindheit. Nur damals habe es deutlich weniger Verkehr gegeben.

Quelle: HNA

Kommentare