Nikorock: Benefizkonzert für Brot für die Welt

+
Hip-Hop für den guten Zweck: Die Hip-Hop-Live-Band „3sta“ aus Kassel sorgte beim Benefizkonzert Nikorock im Melsunger Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum für Stimmung.

Melsungen. Der Gottesdienstraum des Dietrich-Bonhoeffer-Zentrums in Melsungen hatte sich in einen Konzertsaal verwandelt. Der Sound der Gitarren schallt durch die Räume. Zum zehnten Mal fand das Benfizkonzert „Nikorock“ statt.

„Die Veranstaltung ist in der Adventszeit schon zur Tradition geworden“, sagt Tobias Schopf, Jugendarbeiter der Kirchengemeinde Melsungen.

Leticia Wahl (links) und Hanna Reichhardt traten mit ihrer Band „Just another Face“ auf.

Auf zwei Bühnen heizten Bands den 350 Jugendlichen und Erwachsenen ein. Mit dabei: die Bands „There´s foxes“ und „Spit“. Auch die Hip-Hop-Live-Band „3sta“ aus Kassel sorgte für Stimmung. Leticia Wahl und Hanna Reichhardt traten als Band „Just another face“ auf, und auch die drei Musiker von Fullax begeisterten die Gäste nicht nur mit ihrem „Schokoeis“. „Das Lied ist etwas Besonderes, da wir den Text und die Performance immer wieder ändern“, erklärt Schlagzeuger Dan Weinberger.

Und für die Fans des Hardcore-Rock bebte die Bühne beim Auftritt von „Today forever.“ Über 300 Konzerte in rund 15 Ländern hat die Kasseler Band bereits gegeben.

Der Erlös des Abends geht an die Hilfsaktion „Brot für die Welt“. „Die Idee Nikorock kam damals von den Jugendlichen selbst. Wir wollen damit in der Adventszeit hungernden Menschen helfen“, erklärt Tobias Schopf. Nikorock stehe für das Miteinander.

Ohne Gage

Neben den Organisatoren - die Evangelische Jugend der Kirchenkreise Melsungen und Homberg - haben viele Jugendliche, Jugendarbeiter sowie Ehrenamtliche angepackt. Und natürlich haben auch die Bands für den guten Zweck gerockt und spielten ohne Gage.

Bei der ebenfalls schon traditionell gewordenen Schrottversteigerung klingelte die Kasse dann noch einmal richtig. Die Gäste ersteigerten von alten Gummistiefeln über ausrangierte Tischgestecke, T-Shirts bis hin zu Schallplatten so manches Unikat. „Das ist das Beste“, sagt Caren Schwager aus Heinebach, die zum zweiten Mal zum Nikorock gekommen war.

Veronika Schlein war aus Heinebach gekommen, unter anderem um ihre Lieblingsband Fullax zu hören: „Die Bands sind gut, die Stimmung ist super.“

Das sieht auch Organisator Tobias Schopf so: „Nikorock ist auch etwas Besonderes, weil es mitten im Wohngebiet stattfindet. Und obwohl die Stimmung wieder ausgelassen war, verlief auch diesmal wieder alles friedlich.“ (nsk)

Quelle: HNA

Kommentare