Verfahren wegen Verdachts der Untreue

Noch keine Entscheidung im Fall Martin Wagner

Martin Wagner

Homberg. Beim Oberlandesgericht in Frankfurt gibt es noch keine Entscheidung im Fall Martin Wagner. Eigentlich war damit Anfang Juli gerechnet worden. Doch laut der Pressesprecherin des Oberlandesgerichts, wird sich die Entscheidung vermutlich bis Anfang August hinziehen.

Einen Grund dafür konnte sie nicht nennen. Nachdem das Landgericht Kassel entschieden hatte, das Verfahren wegen des Verdachts der Untreue gegen den Homberger Bürgermeister nicht zuzulassen, hatte die Staatsanwaltschaft Kassel postwendend Beschwerde dagegen eingelegt. Grund dafür: Man sei der Auffassung, dass eine Vermögensgefährdung vorliege, erklärte damals Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Der Vorwurf laute, Wagner habe Geld aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ zweckwidrig eingesetzt, um einen Mitarbeiter des Stadtentwicklungsvereins zu beschäftigen. Dabei soll der Mitarbeiter nur zu 30 bis 35 Prozent Tätigkeiten für den Stadtentwicklungsverein wahrgenommen haben und im übrigen im Bereich Stadtmarketing sowie als persönlicher Referent des Bürgermeisters eingesetzt worden sein. Der Stadt Homberg sei ein Schaden von etwa 40.000 Euro entstanden. (may)

Quelle: HNA

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