Rettungsleitstelle soll zentrale Anlaufstelle sein

Notdienst: Kreis will kein Call-Center

Schwalm-Eder. Die Kassenärztliche Vereinigung soll bei der geplanten Reform des Hausärztlichen Notdienstes über die Rettungsleitstelle Schwalm-Eder disponieren. Das fordert der Schwalm-Eder-Kreis.

Hintergrund: Kürzlich wurde bekannt, dass die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung für die Einrichtung von zwei Call-Centern in Frankfurt und Kassel für ganz Hessen ist. Nach Ansicht des Ersten Kreisbeigeordneten Winfried Becker ist diese Lösung weder bürgernah, noch nutze sie die vielfältigen Synergien, die durch eine unmittelbare Verknüpfung von Rettungsdienst und Ärztlichem Bereitschaftsdienst möglich wären.

Die Entscheidung über die Zuweisung zum Rettungsdienst (Rettungswagen und/oder Notarzt) oder zum Ärztlichen Notdienst (Hausarzt) solle zentral aus einer Hand, der Zentralen Leitstelle, folgen.

Diese Forderung werde von allen 21 hessischen Kreisen erhoben, teilte Becker mit. (aqu)

Quelle: HNA

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