Die Frauen vom Dackelclub kümmen sich um die Versorgung der Mountainbiker

Vor dem SKS-Bike-Marathon: Nudeln für starke Waden

Daniela Rietze (links) und Nicole Schröder hatten schon beim Großeinkauf viel Spaß: Mit 130 Kilogramm Nudeln und vielen weiteren gesunden Leckereien wollen sie Teilnehmer und Besucher des SKS-Bike-Marathons versorgen. Foto: Hoffmann

Zierenberg. Bis die Teilnehmer des 13. SKS-Bike-Marathons „Rund um Zierenberg“ am Sonntag zum Endspurt in die Pedale treten, dauert es noch ein paar Stunden. Die zahlreichen Helfer aber, die für einen reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung sorgen, sind mit den Vorbereitungen längst auf der Zielgeraden angekommen.

„An die 150 Freiwillige sind vom Kuchenbacken bis zur Parkplatzeinweisung wieder dabei“, sagt Rennleiter Karl-Heinz Rietze. „Ohne sie wäre die Organisation undenkbar.“

Seit Tagen schon wird fleißig an der 53 Kilometer langen Strecke gearbeitet, Absperrbänder werden gezogen und Hinweisschilder gesteckt. So soll es den hunderten Teilnehmern aus ganz Deutschland und den Nachbarländern möglichst leicht gemacht werden, ohne große Ablenkung ihre Strecke zu finden. Der Rundparcours kann entweder als Halbmarathon mit einer Runde, oder als Marathon mit zwei Runden gefahren werden. Zudem wartet auf die weniger Geübten eine 37 Kilometer lange Einsteigerrunde sowie eine zehn Kilometer-Strecke für Familien. Start ist wie immer am Zierenberger Marktplatz, weiter geht’s über Bärenberg, Gudenberge, Schartenburg, Schreckenberg und Dörnberg zurück zum Marktplatz.

Für die Biker soll aber nicht nur die Strecke tiptop sein, auch die Verpflegung muss stimmen. Und dafür sorgen wie immer die Frauen vom Dackelclub. 24 von ihnen sind diesmal am Start, betreuen die vier Verpflegungsstationen am Marktplatz. Verhungern dürfte da niemand, denn die Dackel-Damen Sandra Knoche, Nicole Schröder und Daniela Rietze haben beim gestrigen Einkauf vorgesorgt. Einkaufswagen haben längst nicht ausgereicht, mit 130 Kilogramm Nudeln, kistenweise Bananen und Äpfeln sowie Müsliriegeln ohne Ende stopften sie ihren Anhänger voll, um gerüstet zu sein.

150 Liter Nudelsoße

„Wir wollen im Bürgerhaus 130 bis 150 Liter Nudelsoße vorkochen“, verrät Rietze, die als Tochter des Rennleiters bestens in die Vorbereitungen involviert ist. Im mittlerweile fünften Jahr kümmert sie sich gemeinsam mit ihren Freundinnen um die Verpflegung, und das, obwohl es anstrengender sein soll, als am Rennen teilzunehmen.

„Ich bin selbst schon mitgefahren, ich weiß, wovon ich spreche.“ Es scheint der Spaß zu sein, der sie immer wieder zu dem Knochenjob bewegt, denn wann immer die Mitglieder des Dackelclubs zusammenkommen, ist für Stimmung gesorgt. „Unsere gute Laune ist wie Doping für die Teilnehmer“, sagt Sandra Knoche. Und diese Form des Dopings sei ja erlaubt und helfe vielleicht beim Endspurt. (zhf)

Quelle: HNA

Kommentare