Tag der offenen Tür: Die KBG stellte ihr neues Kundenzentrum vor

Homberg. Kostbare Energie so effektiv wie möglich einzusetzen: Nach diesem Grundsatz arbeitet die Homberger Kraftstrom-Bezugsgenossenschaft (KBG) seit ihrer Gründung vor mehr als 90 Jahren.

Was im Jahr 1920 mit dem Bau der ersten Transformatorenstation, mit der Elektrifizierung des Homberger Stadtkerns (1923) und der ersten elektrischen Straßenbeleuchtung (1926) begann, mündete jetzt in einen weiteren Meilenstein: Bei einem Tag der offenen Tür stellte die KBG am vergangenen Wochenende ihr renoviertes und aufgestocktes Betriebsgebäude im Ostpreußenweg vor.

Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, sich nach den einjährigen Bauarbeiten in dem um knapp 400 Quadratmeter modernisierten und erweiterten Verwaltungs- und Kundenzentrum umzusehen: Dabei führte der Weg vom hell und freundlich gestalteten Eingangs- und Beratungsbereich über lichtdurchflutete Konferenz- und Mitarbeiterräume im Obergeschoss bis hin zur Erdwärme-Heizung im Keller.

Angesichts des um die Homberger Stadtteile deutlich erweiterten Versorgungsgebietes der KBG habe es einen triftigen Grund für den Um- und Ausbau des im Jahr 1980 erstellten Gebäudes gegeben, betonte Geschäftsleiter Wolfgang Imberger.

Gemeinsam mit den KBG-Mitarbeitern geleitete er die Besucher durch das energetisch optimierte Haus und informierte zugleich über die Dienstleistungen des regionalen Energieversorgers.

Daneben erwartete die Gäste ein Gewinnspiel sowie eine gern genutzte Testfahrt im Elektroauto. Musikalische Unterhaltung lieferten die Heartbreakers und die Schlossbergmusikanten. Ein theatralisches Kulturhäppchen präsentierte die Jugendgruppe der Kleinen Bühne Schwalm-Eder.

In einer märchenhaften Kostprobe ihrer jüngsten Inszenierung "Best of Grimms" sorgten die Akteure für ungewöhnliche Beziehungen zwischen Rotkäppchen, Rapunzel, Rumpelstilzchen und Co.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

Kommentare