Ulrich Autopark übernimmt Autohaus am Kreisel

Opel-Händler rettet Ford-Autohaus in Homberg

Homberg. Die Ulrich Autopark GmbH übernimmt das in Schieflage geratene Autohaus am Kreisel in Homberg, das teilt Insolvenzverwalter Dr. Hans-Jörg Laudenbach auf HNA-Anfrage mit. Die Übernahme werde am 15. November vollzogen, so Laudenbach.

Mehr als die Hälfte der 18 Arbeitsplätze werde erhalten. Gegen das Autohaus am Kreisel lief seit Juli das vorläufige Insolvenzverfahren. 18 Mitarbeiter und drei Auszubildende sind in dem Betrieb beschäftigt. Das Unternehmen, dass von drei Gesellschaftern geführt wird, sei zahlungsunfähig. Grund dafür sei eine höhere Steuernachzahlung.

Nun gibt es einen Neustart unter neuer Leitung. Es habe mehrere Interessenten an dem Autohaus gegeben. Letztlich sei die Entscheidung auf den Ulrich Autopark gefallen. Künftig sollen an dem Standort am Kreisel neben Fahrzeugen der Marke Ford auch Opel und Subaru angeboten werden. Das Autohaus am Kreisel hatte die Marken Ford und Suzuki im Angebot. Den größten Teil des Geschäfts – etwa 90 Prozent – mache die Marke Ford aus. Die Verhandlungen mit Ford seien sehr gut verlaufen, während Suzuki die Zusammenarbeit beendete.

Die Mitarbeiter des Autohauses am Kreisel wurden gestern bei einer Betriebsversammlung ebenso informiert wie der größte Gläubiger – ein Kreditinstitut. „Es ist positiv angekommen, dass es weiter geht und dass viele Mitarbeiter übernommen werden“, so Laudenbach. Alle könnten aber nicht übernommen werden, da der neue Betreiber zum Beispiel in der Verwaltung bereits Stellen besetzt habe. Langfristig plane der Ulrich-Autopark, den Sitz an den Kreisel zu verlegen.

Zwei der drei Gesellschafter der Autohaus am Kreisel OHG – eine Personenhandelsgesellschaft – verlassen das Unternehmen. Geschäftsführer und Senior des Unternehmens, Horst Keim, sorge für einen reibungslosen Übergang, sagt Laudenbach und freut sich über die gute Zusammenarbeit. (may)

Quelle: HNA

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