Niedervorschütz: Opfer setzen zusätzliche Belohnung aus

Täter Nummer zwei: Er trug eine helle Mütze und ein helles Tuch vor Mund uns Nase.

Niedervorschütz. Für die Aufklärung des Raubüberfalls auf einen Niedervorschützer, der dabei schwer verletzt wurde, hatte die Staatsanwaltschaft bereits 2500 Euro für Hinweise ausgesetzt. Nun haben sich der Geschädigte und dessen Lebensgefährtin entschlossen, selbst 1000 Euro auszuloben.

Inzwischen gibt es auch ein überarbeitetes Phantombild vom mutmaßlichen Haupttäter.

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Dieser soll am frühen Abend des 22. November den 50-jährigen Mann und seine 48-jährige Lebensgefährtin in deren Wohnhaus in der Obervorschützer Straße in Felsberg-Niedervorschütz mit zwei Komplizen überfallen haben. Der 50-Jährige wurde dabei durch Messerstiche verletzt. Ende November wurden Phantombilder von zwei Tätern veröffentlicht. Von dem dritten Tatbeteiligten konnte kein Phantombild erstellt werden.

Am Dienstag veröffentlicht die Polizei in Homberg ein neues Phantombild des Haupttäters und bittet erneut um Hinweise zu dessen Identität unter Tel. 05681/7740.

Die Ermittlungen liegen in der Hand der Arbeitsgruppe „AG Estrich“. Der Überfall hatte zu großer Aufmerksamkeit und Anteilnahme in der Bevölkerung geführt. Bei der AG Estrich sind laut Polizei mehrere Hinweise auf mögliche Täter eingegangen.

Die unter verstärktem Personalansatz geführten Ermittlungen dauern an. Das Hinweistelefon der AG Estrich ist direkt zu erreichen unter Tel. 05681/774170 oder per E-Mail: AG-Estrich@polizei.hessen.de

Die gesamten Fahndungsdaten der Polizei zu diesem Fall sind im Internet unter www.polizei.hessen.de/ppnh veröffentlicht: Schilderung des Tatablaufes, die bisher veröffentlichten Phantombilder, die Personenbeschreibungen der drei Täterm sowie Fotos des geraubten Schmuckes. (bmn)

Quelle: HNA

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