Felsberger Ortsumgehung: SPD will Klagen vermeiden und Einwände berücksichtigen

Ortsumgehung: Felsberger SPD zieht Antrag zurück

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Verkehr in Felsberg: Die SPD ist zum ursprünglichen Entwurf zurückgekehrt.

Felsberg. Die Felsberger SPD verzichtet auf eine Änderung der geplanten Ortsumgehung. Dies teilt die Fraktion mit.

 „Wir werden den Antrag zurückziehen“, sagt Hilmar Löber (SPD). Man werde die vier Wochen bis zur nächsten Sitzung nutzen, um Gespräche zu führen - auch mit Verkehrsminister Dieter Posch.

Die SPD hatte in den vergangenen Tagen erklärt, den Verlauf der geplanten Ortsumgehung ändern zu wollen. So wollten die Sozialdemokraten Klagen vermeiden und die Einwände von Bürgern berücksichtigen. Andere Parteien und der Bürgermeister hatten befürchtet, dass die Änderung zu einem so späten Zeitpunkt das Aus für das Projekt sein könnte.

Dass die Sozialdemokraten nun umschwenken, liege nicht an der inhaltlichen Qualität des SPD-Vorschlags, sagt Dr. Gert Meyer (SPD). Vielmehr hätten Sachzwänge den Ausschlag gegeben: „Natürlich will auch in der SPD-Fraktion niemand, dass sich das Projekt noch einmal um Jahre verzögert.“

Dass heiße aber nicht, dass es Denkverbote geben muss: „Es war richtig, zu überlegen, ob man durch eine Planänderung den von den Bürgern erhobenen Einwendungen abhelfen kann“, erklärt Meyer. Es sei nicht verwerflich gewesen, angesichts des Prozessrisikos über eine Änderung der Planung nachzudenken.

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Quelle: HNA

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