Claus-Hartwig Otto in Fritzlar verabschiedet

Otto wechselt zur Melanchthonschule

Von Fritzlar nach Steinatal: Claus-Hartwig Otto. Foto: Privat

Fritzlar. Claus-Hartwig Otto verlässt nach mehr als siebenjähriger Arbeit in der Schulleitung die König-Heinrich-Schule Fritzlar. Er wechselt als Schulleiter an das evangelische Gymnasiums Melanchthonschule in Willingshausen-Steinatal.

In einer abwechslungsreichen Verabschiedungsfeier wurde Otto mit Musik, Tanz und vielen, teils nachdenklichen, teils launigen, teils kabarettistischen Rede- und Bildbeiträgen von Schülern, Eltern, der Schulleitung, dem Förderverein, den Fachvertretern, Kunstlehrer Ignaz Wilka, und dem Personalratsvorsitzenden verabschiedet.

Dabei wurde deutlich, dass der stellvertretende Schulleiter eine Führungspersönlichkeit war, die mit ihrer Kompetenz und einem hohen Arbeitspensum den Respekt der Schulgemeinde genoss. Dass die KHS in den vergangenen Jahren modernisiert und zukunftsfähig gemacht wurde, sei, das betonte Schulleiter Dr. Ulrich von Nathusius, das Verdienst Ottos.

Er verwies dabei zum Beispiel auf die Koordination der umfangreichen Sanierung und Modernisierung der KHS-Gebäude, die Modernisierung der Kommunikationsstrukturen, die zeitgemäße Nutzung des Internets, den Aufbau des Ganztagsprogramms einschließlich der Mensanutzung und die konzeptionelle Gestaltung von G 8.

Auch mal ungestüm

Dass Claus-Hartwig Otto mit seinem starken Gestaltungswillen gelegentlich auch etwas ungestüm war und unbequem sein konnte, wurde rückblickend nicht verschwiegen, auch nicht in den Abschiedsworten von Otto selbst, die von Dankbarkeit für die Kollegialität, die Gestaltungsfreiräume und die Bereitschaft zur Versöhnung nach Konflikten geprägt waren sowie von Wehmut über den Abschied und Vorfreude auf kommende Aufgaben.

20 rote Rosen am Ende eines pantomimischen Adieus der Theatergruppe bildeten den Schlusspunkt des siebeneinhalbjährigen „Ottoneums“ (Wilka) an der KHS. (red)

Quelle: HNA

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