Die Ursulinenschüler haben in Rom viel erlebt – Audienz bei Franziskus war verregnet

Papst hinter Schirmen

Fritzlar. Es war eine Fahrt der Superlative, die die Fritzlarer Ursulinenschule anlässlich des 300-jährigen Bestehens der Schule unternommen hat: 17 Busse, 100 Schüler, Lehrer und Betreuer waren eine Woche in Rom und sind heil wieder in Fritzlar gelandet.

Höhepunkt war wohl die Audienz bei Papst Franziskus, die allerdings von Regen getrübt wurde. Durch die vielen Regenschirme war es schwierig, einen Blick auf das Oberhaupt der katholischen Kirche zu erhaschen, erzählt Janis Dieling. Der 13-Jährige war mit seiner 8. Klasse in Rom.

Über eine Großleinwand habe man den Papst allerdings sehen können. Als die Ursulinenschule namentlich begrüßt wurde, jubelten die Fritzlarer und schwenkten mitgebrachte Servietten in gelb und weiß – den Farben des Vatikans.

Bis es soweit war, hatten Schüler und Lehrer bereits eine mehr als 20-stündige Busfahrt hinter sich – ausgerüstet mit Kopfkissen, Schlafsäcken und selbst gebackenen Muffins, wie Lehrer Martin Baumann berichtet.

Untergebracht waren die Nordhessen in Holzhäusern auf dem Campingplatz Fabulous, der in einem großen Pinienwald zwischen Rom und dem Küstenort Ostia liegt. In einem großen Zelt wurde gemeinsam gefrühstückt und zu Abend gegessen. Vom Gelände aus konnte man auf Rom schauen und die Kuppel des Petersdoms sehen.

Die Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt standen am Sonntag auf dem Programm. In Gruppen aufgeteilt zogen die Schüler mit ihren Reiseleitern durch die Stadt und sahen den Petersplatz, die Engelsburg, das Pantheon, den Trevi-Brunnen und vieles mehr.

150 Sorten Eis

Große Resonanz habe eine Eisdiele am Pantheon gefunden, die mehr als 150 Eissorten im Angebot hat, wie Baumann berichtet.

Tagesausflüge mit unterschiedlichen Zielen standen am Montag an. Das Benediktinerkloster Montecassino und Pompeji für einige, die die Stadt Castel Gandolfo – wo der Papst seine Sommerresidenz hat – für andere.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Rom und eine gemeinsame Messe in der Papstbasilika St. Paul prägten den Dienstag. Zur Audienz am Mittwoch schafften es nicht alle Schüler, da der Platz zu voll war und gesperrt wurde, so Baumann.

Nach der langen und anstrengenden Rückfahrt kam Janis Dieling mit vielen Fotos und Erinnerungen im Gepäck wieder zurück. Besonders beeindruckt habe ihn das Kolosseum, erzählt er.

Für ihn steht fest, er möchte noch einmal nach Rom, dann aber mit seiner ganzen Familie. (ode)

Quelle: HNA

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