Beim Kirmes-Umzug in Altenstädt waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt

Papst und Pizza auf den Straßen

Der Papst als Thema: Impression vom Umzug in Altenstädt. Foto:  Privat

Altenstädt. Die Altenstädter gingen am Sonntag auf die Straße um den Festumzug am vierten und letzten Tag der Kirmes zu feiern. Unter blauem Himmel zog sich die Party-Karavane durch den Ort, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt wurden.

Ob ein von der Feuerwehr gefahrene Pizza-Traktor, der, anstatt den Zuschauern Süßigkeiten zuzuwerfen, Minipizzen reichte, oder ein fahrendes Bläser-Ensemble im Ballermann-Stil – die Altenstädter freuten sich über die Originalität des Umzuges, der sich dieses Jahr mit dem Thema „Länder“ auseinandersetzte.

Das große Schmunzeln ging los, als nach dem italienischen Pizza-Zug auch der Papst Altenstädt die Ehre erwies. In einem nachgebauten Papa-Mobil, unübersehbar mit Dorf-Touch, rollte der Parodist des heiligen Vaters im Glaskasten durch den Ort und erteilte den Menschen, die die Straßen säumten, den Kirmes-Segen. Den nahmen die Leute mit einem Lächeln auf den Lippen gerne an.

Darunter war auch der gebürtige Altenstädter Thomas Köhler. „Der Papst war natürlich ein Highlight“. Auch schätzte er die Originalität der „Naumburger Truppe“ mit dem Spruch „USA – Unser Altenstädt“.

Für Waltraud Gerhold war es bei weitem nicht die erste Kirmes. Seitdem sie 1965 nach Wolfhagen kam, war sie zusammen mit ihren Landfrauen in jedem Jahr Teil der Kirmes. „Dieses Jahr haben wir aber leider nicht mehr teilgenommen“, sagte sie. „Wir sind ja alle schon zwischen 70 und 80 Jahre alt“. Daher habe sie sich in diesem Jahr lieber unter die Zuschauer gemischt.

Der internationale Festumzug bildete zusammen mit der anschließenden Kinderkirmes das Abschlussprogramm.

Nach vier Tagen Feierlaune ging die Kirmes zu Ende, doch die Altenstädter blieben noch einige Zeit auf den Straßen und genossen das schöne Wetter.

Von Sebastian Dilling

Quelle: HNA

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