Salatkirmes in Ziegenhain: Paradeplatz ist das Motto

Werben für Festzug und Rummel: Doris Heinmüller und Detlef Krause vom Kirmesausschuss freuen sich auf die Salatkirmes. Foto: Rose/2 Archiv

Ziegenhain. Für das zweite Juniwochenende – vom 6. bis 11. Juni – lädt die Festungsstadt Ziegenhain zur 284. Auflage der Salatkirmes ein. Das größte Volksfest der Region steht diesmal unter dem Motto „Der Paradeplatz – Leben auf historischem Boden“.

Die Vorbereitungen im Kirmesausschuss laufen auf Hochtouren, koordiniert wird das Fest von Doris Heinmüller von der Stadt.

Mehr zum Programm:

www.salatkirmes.de

Traditionell eröffnet wird die Kirmes schon am Mittwochim Festzelt. „Die Bühne wird direkt vor der Kirche stehen, so dass der neu gestaltete Platz noch besser zur Geltung kommt“, sagt Detlef Krause vom Kirmesausschuss.

Für jeden etwas biete der Vergnügungspark auf dem Alleeplatz, verspricht Doris Heinmüller. Rasante Fahrgeschäfte wie der Flash-High Voltage oder der Break Dance, aber auch Kinderkarussells, Schieß- und Losbuden sowie Imbiss- und Süßwarenstände sorgen für Vielfalt. Zum Familiennachmittag am Samstag wird ein Zauberer erwartet.

Fußball im Festzelt

Auch der Fußball-EM tragen die Organisatoren Rechnung: „Wir übertragen das Spiel per Beamer live im Festzelt“, erklärt Krause. Premiere hat ebenfalls der Gottesdienst im Festzelt, der vormals in der Schlosskirche statt fand. Gestalten werden ihn Pfarrer Ingo Fulda und der Ziegenhainer Posaunenchor.

Die meisten Besucher werden zum Höhepunkt am Sonntag – dem Festzug – erwartet, der sich durch die Kasseler Straße, die Wiederhold- und Landgraf-Philipp-Straße sowie den Steinweg zieht. „Natürlich gibt es auch Trachten zu sehen, aber eben auch viele historische Kostüme und Soldaten“, erläutert Heinmüller. Erwartet werden zwischen 40 und 50 Fußgruppen und Wagen, darunter sechs Kapellen.

Lattchen auch spontan

Der Montag auf der Salatkirmes ist stets in den Händen der Feuerwehr. Am Morgen präsentiert sich die Wehr bei der traditionellen Übung, im Anschluss sind alle Neubürger zum Lattchen eingeladen. „Wir haben 150 Neubürger angeschrieben und schon einige Rückmeldungen“, sagt Heinmüller.

Auch am Kirmesmontag selbst könne man sich noch spontan im Festzelt zu dem Spektakel anmelden. Ein wenig rückläufig sei in den vergangenen Jahren der Besuch von Schwalmstädter Firmen. „Da würden wir uns freuen, wenn mehr Zuspruch da wäre“, sagen beide.

Quelle: HNA

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