Nur eine Gegenstimme

Parlament Willingshausen verabschiedet Haushalt

Willingshausen. Nahezu in Eintracht und mit kurzer Debatte verabschiedeten die Willingshäuser Gemeindevertreter den Haushalt 2013: Mit 25 Ja-, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung (beide SPD) passierten Investitionsprogramm und Haushaltsatzung und -plan das Parlament.

Einstimmigkeit herrschte dagegen beim Thema Haushaltssicherungskonzept.

Dennoch sei das kein Haushalt auf dem man stolz sein könne, stellte SPD-Sprecher Heinz Knoch klar. Seine Fraktion sehe durchaus noch weiteres Einsparpotenzial. Dennoch müsse registriert werden das der Großteil der Schulden „gute Schulden“ seien, denn immerhin habe die Gemeinde rund 20 Millionen Euro in Kanal- und Abwassersanierung investiert - Investitionen, die künftig nicht mehr anstehen.

Knoch mahnte künftig die Auswirkungen der demografischen Veränderungen zu bedenken. Insbesondere bei den Gemeindeanteilen an der Einkommensteuer könnte sich das bemerkbar machen.

Auch CDU-Sprecher Stefan Völker griff das Thema Sparen auf: „Unser erstes Ziel muss es sein, den Haushalt auszugleichen.“ Schließlich habe die Gemeinde im investiven Bereich den Berg überschritten: „Wir haben Investitiionen getätigt, und jetzt können wir die Schulden zurückfahren.“

Neuer Auschuss hilft sparen

Dem schloss sich auch FDP-Sprecher Herbert Krey an. Wie seine Vorredner unterstrich er die Bedeutung des neu gegründeten Konsolidierungsauschusses. Unter anderem müssten in diesem Gremium die Ausgaben für die Dorfgemeinschaftshäuser und die Antreffhalle auf den Prüfstand gestellt werden. „Wir können nicht alles auf den Kopf stellen, werden aber an einer Lösung feilen, unterstrich Krey.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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