Neues Exponat im Heimatmuseum gibt eine Übersicht über Melsungens Städtefreunde

Vor der neuen Tafel des Städtepartnerschaftsverein Melsungen im Heimatmuseum: Emmanuel Goujard (links) und Oliver Engl, der die Katenpläne umsetzte. Foto: privat

Melsungen. Netzwerkarbeit betreibt der Städtepartnerschaftsverein Melsungen nicht erst seit dem Bestehen moderner Kommunikationsplattformen im Internet. Regelmäßig im Kontakt stehen die Melsunger beispielsweise seit 1966 mit ihren Partnern im französischen Dreux.

Aus dieser Verbindung entstanden weitere Partnerschaften nach Evesham (Großbritannien), Todi (Italien), Koudougou (Burkina Faso) und Bad Liebenstein (Thüringen). Eine neue Tafel im Heimatmuseum Melsungen zeigt nun das Netzwerk der Freundschaft über Länder und Kontinente.

„Die Karte macht deutlich, dass trotz der zum Teil sehr weiten Entfernungen Partnerschaften möglich sind.“

Auf der Landkarte sind die Partnerstädte miteinander verbunden. Mit dem Jahr der Verschwisterung und einem kurzen Text erhält der Besucher weitere Informationen zu den Städten. „So wird das Netzwerk sehr schön visualisiert“, sagt Emmanuel Goujard, Vorsitzender des Vereins. „Die Karte macht deutlich, dass trotz der zum Teil sehr weiten Entfernungen Partnerschaften möglich sind.“

Die neuen Kommunikationsmittel erleichtern es dem Partnerschaftsverein, die Verbindungen zu pflegen. Wichtigstes Anliegen bleibt jedoch die persönliche Begegnung: E-Mail, Facebook, Skype und Co. können sie nicht ersetzen, teilte der Verein mit. Dabei spielten der Schüleraustausch und Praktika in Betrieben der Partnerstädte eine besondere Rolle. Die neue Tafel kann während der Öffnungszeiten des Heimatmuseums angeschaut werden. Die Öffnungszeiten sind samstags und sonntags zwischen 15 und 17 Uhr. (lgr)

www.partnerschaftsverein-melsungen.de

Quelle: HNA

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