Patenschaften für Gebäude in Niedenstein: Nachschlagewerk geplant

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Gut aufgehoben im Museum: Elvira Friedrich am Modell der Niedensteiner Altstadt.

Niedenstein. Wenn sie reden könnten, dann hätten sie sicher viel zu berichten, die alten Gemäuer mit den guten Stuben, den Schlafzimmern, den Küchen und Kinderzimmer, die in Niedenstein einst den Menschen ein Zuhause boten.

Die Geschichten der alten Häuser, ihrer Nutzung und vielleicht auch Vorkommnisse oder Anekdoten, will nun die Arbeitsgemeinschaft für Geschichte und Kultur anhand von Fragebögen, die inzwischen an die Haushalte verteilt wurden, lüften und für die Nachwelt erhalten.

„Es geht speziell um die Häuser der Altstadt Niedenstein und zwar vor der Sanierung“, erklärt Elvira Friedrich, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft, das Vorhaben. Geplant ist für jedes Haus, insgesamt handelt es sich um etwa 110, eine Legende zu erstellen, die neben der Geschichte auch Angaben zu früheren und den jetzigen Bewohnern gibt. Ebenso wichtig seien für die Erarbeitung der Legenden, die künftig als Nachschlagewerk neben den zwei Stadtmodelle in den Räumen des Altenburg- und Stadtmuseums für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden, alte Bilder und Fotos.

Sie werden, wie Friedrich sagt, nach dem Einscannen in den Computer auf Wunsch natürlich zurückgegeben.

Für die einzelnen Straßen stellt die Arbeitsgemeinschaft Paten, an die man sich mit Fragen und dem ausgefüllten Fragebogen wenden kann. (zrf)

• Paten sind: Götz Schmidt, Tel. 05624/448 (Unterstraße), Hans Wolfram, Tel. 05624/6141 (An der Linde), Jens Petri, Tel. 05624/926450 (Hauptstraße gerade), Heike Eubel, Tel. 05624/6252 (Hauptstraße ungerade), Ilona Grau, Tel. 05624/389 (Oberstraße), Elvira Friedrich, Tel. 05624/6619 (Obertor, Südwall, Gassenh.), Erich Sommer, Tel. 05624/6385 (Schwasebachstraße).

Quelle: HNA

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