Das Blasorchester Schwalmstadt bot in der Treysaer Festhalle ein mitreißendes Konzert

Mit Pauken und Trompeten

Musikalische Institution: Das Blasorchester präsentierte beim Neujahrskonzert das breite Repertoire seines Könnens. Fotos: Trolp

Schwalmstadt. Mit Pauken und Trompeten ins neue Jahr: Die Treysaer Festhalle war am Sonntag gut besucht, denn das Blasorchester Schwalmstadt hatte zum Neujahrskonzert eingeladen.

Der erste Teil des Konzerts war mit klassischen Stücken gespickt. Die Musiker spielten unter der Leitung von Dirigent Karsten Heyner Stücke von Beethoven und aus Verdis Aida. In George Gershwins „Amerikaner in Paris“ kam sogar eine original Taxi-Hupe zum Einsatz. In „Ade zur guten Nacht“ spielte Jens Schenk ein viel beklatschtes Solo.

Das Vororchester eröffnete den zweiten Teil des Konzerts mit der Titelmelodie von James Bond. Die Zuhörer waren begeistert und belohnten den gelungenen Auftritt des Nachwuchses mit kräftigem Applaus. Bevor das große Orchester wieder auf die Bühne kam, gab es einen Ausflug in volkstümlichere Gefilde. Die Krainer mit ihrer Sängerin Lisa Dittschar spielten ihre Versionen von den Pop-Klassikern „Hey Jude“ und „Something Stupid“.

Großes Repertoire

Die Band, die sich auf einer Fahrt nach Südtirol zusammen gefunden hatte, war eine gelungene Überraschung für das Publikum. Alle waren von Lisa Dittschar und ihren Jungs begeistert, schon nach den ersten Takten wurde mitgewippt. Danach zeigte das Blasorchester nochmal, wie groß ihr Repertoire ist. Vom Astronauten-Marsch bis „Singing in the rain“ war für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Sie spielten sogar ein Super Mario Medley, welches als Klarinetten-Trio umgeschrieben wurde.

Nach dem letzten Stück forderten laute Zugabe-Rufe die Musiker zurück auf die Bühne. Denn zwei Höhepunkte gab es zum Abschluss: Der beliebte Raddetzki-Marsch und „My Way“ von Swing-Legende Frank Sinatra standen noch auf dem Programm. Und das war der perfekte Abschluss des Konzerts.

Von Eva Trolp

Quelle: HNA

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