Finalist im Wettbewerb

Wollroder ist einer der besten deutschen Autofahrer

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Sicher am Steuer: Martin Momberg gehört zu den besten 40 Autofahrern in Deutschland. Bei der Aktion „Deutschlands beste Autofahrer“ schaffte er es bis ins Finale nach Baden-Baden. Dafür wurde der 21-Jährige von der Kfz-Innung Melsungen und der Dekra Niederlassung Kassel ausgezeichnet. 

Wollrode. Einer der besten deutschen Autofahrer ist erst 21 Jahre alt und kommt aus Wollrode. Martin Momberg erreichte beim bundesweiten Wettbewerb „Deutschlands beste Autofahrer“ der Zeitschrift Auto-Bild das Finale. Denn er fährt nicht nur gerne, sondern auch sicher Auto.

Dafür zeichneten Rudi Hupfeld, Obermeister der Innung des Kraftfahrzeug-Handwerks Melsungen, und Arnold Diebel, Leiter der Dekra-Niederlassung Kassel, den jungen Autofahrer als Vorbild und „Botschafter für Mobilität und Sicherheit“ mit einer Urkunde sowie einer Uhr aus.

Bei der Aktion gehe es laut Hupfeld darum, auf mögliche Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen und vorzubereiten. „Ich freue mich nicht nur, ein Vorbild für andere zu sein. Der Wettbewerb war auch eine tolle Erfahrung. Ich habe viel gelernt und es hat vor allem Spaß gemacht“, sagt Martin Momberg.

100.000 Bewerber

Mehr als 100.000 Autofahrer hatten sich beworben. Die besten 1500 Bewerber wurden zu einer Vorrunde des Wettbewerbs eingeladen. In verschiedenen Gruppen mussten die Teilnehmer ein Fahrsicherheitstraining und einen Theorietest absolvieren. Letztendlich kamen die 40 besten Autofahrer ins Finale – darunter auch Martin Momberg.

Im Finale wurde den Autofahrern auf einem Testgelände in Baden-Baden noch mal einiges abverlangt: „Das war eine große Herausforderung“, sagt Momberg. Er und seine 39 Mitstreiter mussten auch hierbei in einem praktischen Fahrsicherheitstraining Geschick beweisen: Einparken auf Zeit, bremsen und ausweichen auf nasser Fahrbahn und fahren mit geringstem Benzinverbrauch. „Am anspruchsvollsten war das Slalomfahren. Hierbei mussten wir einen Fußball, der in einer Satellitenschüssel auf der Motorhaube montiert war, balancieren“, erzählte Martin Momberg. Aber auch Fachwissen war in einem theoretischen Aufgabenteil wieder gefragt.

„Ich habe mit 17 schon das eine oder andere Fahrsicherheitstraining sowie ein Rennfahrertraining gemacht. Da konnte ich auch einiges an Erfahrung mitnehmen“, sagt der 21-Jährige, der im Finale den 39. Platz belegte.

Kreishandwerksmeister Frank Dittmar freute sich ebenfalls, dass bereits zum zweiten Mal – wie auch im vergangenen Jahr – ein Autofahrer aus dem Schwalm-Eder-Kreis ausgezeichnet wurde.

Martin Momberg gehört zwar bereits zu den 40 besten Autofahrern Deutschlands, aber eines weiß er jetzt schon: „Ich werde mich im kommenden Jahr wieder bewerben und versuchen, noch besser abzuschneiden.“ (nsk)

Quelle: HNA

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