Peter Häßel leitet jetzt die Gudensberger GAZ

Er ist der neue Schulleiter an der Gudensberger Gesamtschule: Peter Häßel (47). Er hat das Amt von Karl-Adam Stiebeling übernommen, vorher war er viele Jahre lang sein Stellvertreter. Foto: Eberlein

Gudensberg. Gute Nachricht für Eltern, Schüler und Lehrer der Gudensberger Dr. Georg-August-Zinn-Schule (GAZ): Nach der Pensionierung des Schulleiters Karl-Adam Stiebeling steht mit Peter Häßel bereits der Nachfolger fest.

Peter Häßel (47) übernimmt zunächst kommissarisch den Posten. Seit dem 1. August unterstehen ihm die Geschicke der Gesamtschule. Er übernimmt ein gut bestelltes Feld, an dem er seit Sommer 2008 bereits als ständiger stellvertretender Schulleiter mitgearbeitet hat.

„Wer erwartet hat, dass sich mit mir als Schulleiter alles ändert oder alles so bleibt wie bisher, den muss ich enttäuschen.“

Vor acht Jahren kam Peter Häßel an die GAZ, zuvor war er Lehrer an der Carl-Bantzer-Schule und am Schwalm-Gymnasium in Schwalmstadt. Der gebürtige Homberger ist also seiner nordhessischen Heimat geblieben. Er wohnt mit seiner Gattin und einer Tochter in Fritzlar.

Viel freie Zeit bleibt ihm zurzeit nicht, denn sein neues Amt steht neben seiner Familie im Mittelpunkt.

Wenn Peter Häßel aber eine Pause braucht, dann verbringt er diese in seinem Kleingarten. „Das hört sich zwar immer spießig an, macht mir aber viel Spaß“, sagt der neue Schulleiter.

Skifahren und Theater 

Spaß hat er auch am Skifahren. Dabei ist er sogar manchmal als Skilehrer auf der Piste. In der Klasse allerdings unterrichtet der Gymnasiallehrer Deutsch, Politik und Wirtschaft, Erdkunde, Geschichte und Darstellendes Spiel. Bisher hat er außerdem die Theater-AG an der GAZ geleitet. Dafür bleibt jetzt leider erst mal keine Zeit.

„Wer erwartet hat, dass sich mit mir als Schulleiter alles ändert oder dass alles so bleibt wie bisher, den muss ich enttäuschen“ antwortet der neue Schulleiter auf die Frage nach dem zukünftigen Konzept der Schule.

Grundsätzliche Linie bleibt 

Nicht ändern werde sich die grundsätzliche Linie der Schule nach dem Motto „Schule -miteinander leben, lernen und gestalten“, das vor etwa zehn Jahren ins Leben gerufen wurde und täglich an der GAZ umgesetzt wird. Der gute Umgang der gesamten Schulgemeinde miteinander und die gegenseitige Wertschätzung werden nach wie vor ganz groß geschrieben. Auch bestehende Projekte wie die Stärkung des Hauptschulzweiges und das längere gemeinsame Lernen der siebten Klassen würden weitergeführt.

Nicht auf der Stelle treten 

Aber die Schule dürfe nicht auf der Stelle treten, so Häßel. Die Gesellschaft außerhalb der Schule entwickele sich, und so müsse sich auch Schule entwickeln. Die Schule habe die Aufgabe, die jungen Menschen auf das Leben vorzubereiten. Und das möchte Schulleiter Peter Häßel mit seinem rund 50-köpfigen Lehrerkollegium und den anderen Mitgliedern der Schulgemeinde weiterhin leisten.

Quelle: HNA

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