Lothar Matthäus, Jupp Heynckes oder Jürgen Klopp: Knop imitiert sie alle

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Eröffnet die Kulturzeltsaison mit einem Mannschaftsbus voller guter Laune: Matze Knop.

WOLFHAGEN. Er präsentiert eine Soloshow und ist doch nie wirklich allein. Wenn der Kult-Entertainer Matze Knop am Mittwoch, 29. Mai, das Kulturzelt-Festival auf den Teichwiesen in Wolfhagen eröffnet, dann hat er ganz sicher einen Mannschaftsbus voller guter Laune dabei

Ob Muttersöhnchen Mesut Özil („der einzige Spieler, der sich beim Sturz mit seinen eigenen Augen abstützen kann“), PlüschhaseGuido Westerwelle oder Angela Merkel - sie alle werden von Matze Knop dank seiner unvergleichlich charmanten Art Teil der Show.

Nicht fehlen dürfen natürlich auch alte Bekannte wie Lodda, Kloppo, der Kult-Kaiser und Dieter Bohlen, die ihren Senf zum Zeitgeist der Geschichte dazu geben und so mehr oder weniger unfreiwillig dazu beitragen, die Lachmuskeln auf Trab zu halten. Einen vielseitigeren Act zum Start in die diesjährige Kulturzelt-Saison hätte sich das Organisationsteam um Wolfgang Frey also kaum wünschen können.

In guter alter Stand-up Manier hat Knop es dennoch nicht nötig, sich hinter seinen Rollen zu verstecken. So nimmt er nicht nur seine „Gäste“, sondern gerne auch mal sich selbst und sein Leben auf die Schippe. Wie kein anderer versteht er es, die Grenzen zwischen Parodie und Original verschwimmen zu lassen. Er erfüllt das, was seine Zuschauer erwarten und überrascht, wenn keiner damit rechnet.

Ein paar Jährchen hat er dafür schließlich auch schon geübt, denn schon im zarten Alter von fünf Jahren war für Klein-Matze klar: „Ich werde Rudi Carrell.“ Nach bestandenem Abitur absolvierte er eine journalistische Ausbildung beim Radio und arbeitete erfolgreich als Moderator und Reporter, bis ihm 1997 als Comedy-Figur Supa Richie der große Durchbruch gelang. Sein erstes Album schoss auf Platz sieben der deutschen Verkaufscharts, eine Nominierung für den Comedy-Echo und eine goldene Schallplatte für 400 000 verkaufte Singles von „Suparichie“ folgten, die begleitende Tournee besuchten rund 250 000 Zuschauer.

Mit seinem aktuellen Programm „Platzhirsche“ ist der Entertainer auch heute noch erfolgreich unterwegs und mutiert nun selber vom Macho zum Muttersöhnchen und am Ende doch einfach nur zum Mann.

Von Sascha Hoffmann

Quelle: HNA

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