Viele Helfer im Einsatz gegen den Schlamm

Platzregen sorgte in Körle für Überflutungen

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Mit Besen gegen den Schlamm: Sandra Feldbusch (ganz links) hat ihre ganze Familie zum Helfen mitgebracht.

Körle. Nach wolkenbruchartigen Regenfällen ergossen sich am Montagnachmittag in Körle die Schlammmassen von den Feldern über die Straßen.

Viele Keller liefen voll, die Feuerwehren waren im Einsatz.

Schon den ganzen Montagvormittag hatte der Deutsche Wetterdienst vor Starkregen, Hagel und Gewitter für unsere Region gewarnt. Am Nachmittag traf es dann ganz besonders die Kerngemeinde Körle und den Ortsteil Wagenfurth.

In der Kerngemeinde spülte es Wasser, Schlamm und Geröll von Feldern oberhalb des Sportplatzes bis zur die Bundesstraße und sorgt auch dort für Behinderungen. Die Feuerwehr öffnete in diesem Bereich die Regeneinlaufschächte und sorgte so für einen Ablauf des Wassers.

Im Ortsteil Wagenfurth kam das Wasser ebenfalls von den umliegenden Hängen. Die Einlaufschächte waren diesen Wasser- und Geröllmassen nicht gewachsen, so dass der Schlamm über die Untere Fuldatalstraße lief und sich über zehn Zentimeter hoch auf dieser Straße sammelte. Auch ein Keller lief voll.

Große Solidarität

Wertvolle Unterstützung erhielten die Feuerwehrleute von Landwirten, die sofort mit Radladern und Kehrmaschinen gegen den Dreck vorgingen. Auch zahlreiche Bewohner des Ortsteils zeigten sich solidarisch mit ihren betroffenen Nachbarn und packten mit an. Zu ihnen gehörte auch Sandra Feldbusch: „Als ich die Sirene gehört habe, schaute ich auf die Straße und sah die Schlammmassen auf der Straße. Da war es für mich selbstverständlich, spontan zu helfen. Auch mein Bruder und sogar mein sechsjähriger Sohn Leven haben mitgeholfen.“

Auch in anderen Orten in der Region kam es zu Überflutungen und Unwetterschäden. In Witzenhausen standen am Montag mehrere Keller unter Wasser.

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Quelle: HNA

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