Fahrer hatten keine Genehmigung für Transport

Polizei entdeckte gefährliche Ladung

Körle. Wegen Umweltkriminalität und Schwarzarbeit müssen sich mehrere Fahrer verantworten, die am Mittwoch bei einer Verkehrskontrolle in Körle auffielen.

Wie die Kriminalpolizei in Homberg gestern mitteilte, wurden zwischen 10 und 18 Uhr 35 Kleintransporter und 48 Personen kontrolliert.

Risiko für die Umwelt

Die Polizei ermittelt nun in fünf Fällen wegen Umweltkriminalität, in zehn Fällen wegen Schwarzarbeit und in zwei Fällen wegen Verdacht des Sozialleistungsbetruges. Ein Fahrzeug hatte 20 Teile gefährlichen Abfalls geladen, diese wurden sichergestellt.

Vergleichbare Fälle gebe es häufig, sagte Reinhard Giesa, Sprecher der Kriminalpolizei. Immer wieder würden gefährliche Abfälle – zum Beispiel Computer, Kühlschränke und alte Rasenmäher – ohne eine entsprechende Genehmigung transportiert oder nicht ordnungsgemäß entsorgt. Bei alten Rasenmähern zum Beispiel bestehe die Gefahr, dass der Treibstoff auslaufe und die Umwelt schädige, erklärte Giesa.

Manche Fahrer seien sich dieser Risiken einfach nicht bewusst – „aber bei den meisten sollten sich die Vorschriften schon rumgesprochen haben“, sagte Giesa.

Die Regionale Kriminalinspektion Homberg, der Zoll und das Regierungspräsidium Kassel hatten die Verkehrskontrolle organisiert. (jul)

Quelle: HNA

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