Die vier Männer zwischen 22 und 27 Jahren stehen im Verdacht, Raubüberfälle begangen zu haben

Polizei fasst brutale Räuber in Homberg

Schwalm-Eder. Der nordhessischen Polizei ist ein Coup gelungen. Die Beamten nahmen am Mittwochabend drei Männer während eines versuchten Raubüberfalls in Homberg fest. Bei den 22 bis 27 Jahre alten Männern könnte es sich laut Aussage der Polizei um gesuchte und sehr gefährliche Täter handeln.

Zwei der Männer stehen im Verdacht, im November in Felsberg-Niedervorschütz einen 50-jährigen Mann und dessen Lebensgefährtin in ihrem Haus brutal überfallen zu haben. Der Mann wurde damals niedergestochen und mit seiner Partnerin schwer verletzt eingesperrt.

Nach dem Überfall in Niedervorschütz fahndete die Arbeitsgruppe Estrich der Kriminalpolizei Homberg nach den Tätern. In der HNA wurden unter anderem Fotos des geraubten Schmucks und Phantombilder veröffentlicht.

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Im Zuge der Ermittlungen rückte ein 25-jähriger Kasseler ins Visier der Polizei. Während der Überwachung ergaben sich Hinweise auf einen geplanten Raubüberfall in Homberg. Das Haus soll zuvor ausgekundschaftet worden sein. Am Mittwoch gegen 17 Uhr begaben sich die drei Täter maskiert, bewaffnet und mit Handschuhen zu dem Haus am Homberger Ortsrand. Beamte des Mobilen Einsatzkommandos des Polizeipräsidiums Nordhessen lagen bereits auf der Lauer. Als die Tatverdächtigen klingelten, wurden sie von den Polizisten überwältigt.

Die Männer waren mit zwei Messern und einer schussbereiten Schreckschusspistole bewaffnet. Während der Vernehmungen bekam die Polizei Hinweise auf einen vierten dringend Tatverdächtigen. Der 21-Jährige, der ebenfalls aus Kassel stammt, soll an dem schweren Raubüberfall in Niedervorschütz beteiligt gewesen sein. Er wurde noch in der Nacht in der Nähe seiner Wohnung festgenommen. Gegen die Männer wurde Untersuchungshaftbefehl erlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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