Polizei in Homberg warnt vor Wildunfällen

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Achtung, Wild: Im Frühjahr kommt es vermehrt zu Wildunfällen.

Homberg. Dass die Uhren wieder auf die Sommerzeit umgestellt wurden, bereitet nicht nur manchen Menschen Schwierigkeiten: Auch für Tiere wird es problematisch, wenn der morgendliche Berufsverkehr nun eine Stunde früher einsetzt.

In den vergangenen Tagen ist es rund um Homberg wieder vermehrt zu Wildunfällen gekommen, heißt es von der Polizeistation Homberg.

Auch am Osterwochenende sei es wieder vermehrt zu Wildunfällen gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. Doch nicht nur am Tag, auch nachts seien die Tiere unterwegs. Der Rat der Polizei: Wird durch Warnschilder „Wildwechsel“ angezeigt, sofort Fuß vom Gas und besonders aufmerksam fahren. Wald- und Straßenränder beobachten und bremsbereit sein. Die Folgen eines Wildunfalls können schlimm sein: Ein 20 kg schweres Reh besitzt bei einer Kollision mit Tempo 100 ein Aufschlaggewicht von fast einer halben Tonne. Deshalb komme es auch immer wieder zu hohen Sachschäden, teilt ein Polizeisprecher mit. So auch bei einem Unfall, bei dem unlängst auf der Bundesstraße zwischen Homberg und Knüllwald ein Hirsch in ein Auto rannte. Dabei entstand Totalschaden an dem Fahrzeug. Sollte es doch zu einem Unfall kommen, sollte sofort die Polizei oder der Jagdpächter informiert werden. (may)

Quelle: HNA

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