Polizeieinsatz nach Streit mit bis zu 50 Beteiligten in Flüchtlingswohnheim

Schwarzenborn. Einen Streit mit bis zu 50 beteiligten Personen musste die Polizei am Donnerstagabend im Flüchtlingswohnheim in den ehemaligen Offiziershäusern in Schwarzenborn beenden.

Laut Polizeimeldung gab es in der Unterkunft zwischen 20.50 und 22.20 Uhr Streitigkeiten um die Hausordnung. In einem Gemeinschaftsraum sollen Bewohner wiederholt und trotz ausdrücklichem Verbot sowie unter Anwesenheit von Kindern geraucht haben.

Darüber habe sich ein Streit zwischen den Interessensgruppen entwickelt, in deren Verlauf ein Stuhl nach einem Raucher geworfen worden sei. Hieraus entwickelte sich ein Handgemenge, welches sich im Verlauf der Auseinandersetzung nach draußen vor die Unterkunft verlagerte, heißt es weiter.

Dort sollen sich dann 40 bis 50 Personen in aggressiver Haltung gegenübergestanden haben. Erst mithilfe weiterer Polizeistreifen und Verlegung von zwei beteiligten Bewohnern konnte die Konfrontation geschlichtet werden, berichtet die Polizei. Zwei Flüchtlinge erlitten bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen, heißt es weiter.

Laut Armin Heß, Erster Stadtrat von Schwarzenborn, leben im Ort derzeit 1500 Einwohner, davon circa 300 Flüchtlinge aus 18 verschiedenen Ländern. Dazu kämen circa 60 EU-Bürger aus Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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