Programm bis Mitternacht

Polka auf dem Schlepper: Super Stimmung beim Burgbergfestival

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Duett: Swiss holten sich Chantal Ackermann aus Stadtallendorf auf die Bühne.

Homberg. Harte Klänge, die durch Mark und Bein gingen, drangen am Wochenende vom Stellberg in Homberg. Hier fand zum dritten Mal das Burgbergfestival statt.

In Sichtweite der Burganlage ging es ab 14 Uhr bis nach Mitternacht kräftig zur Sache.

Aus der Hansestadt Hamburg stand die Gruppe Swiss auf der Bühne und musste nach frenetischen Zugaberufen der Fans noch eine Zugabe drauflegen. Zur gesanglichen Verstärkung holte sich die Band Chantal Ackermann aus Stadtallendorf auf die Bühne. Im Duett mit dem Fan setzten die Hamburger ihren musikalischen Schlusspunkt.

Hauptact des Abends war die Gruppe Russkaja um ihren Bandleader Georgij Makazaria. „Wir geben dir TurboPolka für Gesundheit“, sagt der russische Hüne und legte mit seinen Leuten los. Mit Drums, Blasinstrumenten und Geige von Mia Nova ging dann die Polka-Post auf dem Stellberg ab.

Höhepunkt des Auftritts war das russische Spiel „Psycho Traktor“. Für diese Einlage beim Burgbergfestival hatte das Organisationsteam um Stefan Reinhard vom Homberger Stadtjugendring einen alten Schlepper organisiert. Hier drauf hatte sich die Band begeben und drehte Runden vor der Bühne, gefolgt von ihrer tanzenden und singenden Fangemeinde. Dieses Spiel, so Georgij Makazaria, diene zur Kollektivgefühl-Bewusstseinserweiterung.

Burgbergfestival in Homberg

Wer das Burgbergfestival aus den Anfangszeiten nach 1981 noch von der Burganlage kennt, wird sich auch am Wochenende wieder gefragt haben, wo denn die vielen Besucher geblieben sind, die sonst das Plateau rund um die Burg bevölkert haben.

Am Freitag bei der Irish Night mit MacPiet und Drunken Lullabies war es sehr gut besucht, wie der Vorsitzende vom Homberger Stadtjugendring sagte. Freitag und Samstag waren jeweils etwa 500 Zuhörer dabei. „Wir hatten richtig viel Spaß und lange nicht mehr ein so Gutes Festival“, lautete am Sonntag das Fazit von Stefan Reinhard. Er habe von Besuchern und Bands nur positive Rückmeldungen erhalten.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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