Polnische Bürgermeister zu Gast in Wolfhagen: Energiethemen im Fokus

Unterwegs in Wolfhagen: Auch die frühere Pommernkaserne stand auf dem Besuchsprogramm. Foto:  nh

Wolfhagen. Immer wieder lockt der Wolfhager Energieweg Besuchergruppen von weit her in die Stadt. Nachdem kürzlich bereits Jugendliche aus Frankreich, Italien und den Niederlanden in der Stadt Station machten, begrüßte Bürgermeister Reinhard Schaake nun eine Gruppe polnischer Bürgermeister und Energieexperten.

„Unsere kommunale Energiepolitik trägt dazu bei, die Freundschaft zwischen Deutschland und Polen weiter zu vertiefen,“ so Schaake. Der Rathauschef erinnerte in seiner Begrüßung daran, dass sich genau am heutigen 1. September der deutsche Überfall auf Polen zum 75. Mal jährt. „Wir alle wissen, welche schrecklichen Folgen dieses von Deutschland begangene Verbrechen hatte. Dass wir es dennoch schaffen, heute freundschaftlich miteinander umzugehen und gemeinsam drängende Zukunftsthemen wie die Energieversorgung anpacken, freut mich sehr,“ so Schaake.

Stadtwerke und Biogasanlage

Die polnischen Gäste begannen ihren Besuch bei den Stadtwerken, wo Jana Schröder und Markus Huntzinger die Arbeit des Versorgers vorstellten. Manfred Schaub, Geschäftsführer von Energie 2000, erläuterte die energiepolitischen Initiativen der Stadt und die Meilensteine des Wolfhager Energiewegs.

Vorsitzender Wilfried Steinbock informierte über die Wolfhager Bürger-Energiegenossenschaft.

Im Anschluss an das Gespräch bei den Stadtwerken besuchten die polnischen Gäste die ehemalige Pommern-Kaserne in Gasterfeld und zum Abschluss des Besuches die Wolfhager Biogasanlage.

Zofia Springer, Bürgermeisterin der Stadt Mosina nahe Posen zog am Endes des Tages ein Fazit: „Ich bin mir sicher, dass unsere Arbeit in Polen davon profitieren wird.“ (red/nom)

Quelle: HNA

Kommentare