Die Popband Mia tritt am 8. Juni im Wolfhager Kulturzelt auf

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Kommen am 8. Juni bepackt mit Hits ins Wolfhager Kulturzelt: Sängerin Mieze und ihre Kollegen der Band MIA.

Wolfhagen. Es war im Jahr 1999, als ein mehr oder weniger belangloser Sing-Sang-Song mit dem Titel „Sugar my Skin“ durch die Radiokanäle der Nation trällerte, dargeboten von einer jungen Berliner Kombo namens Mia.

Auf große Gegenliebe stießen weder Titel noch Band. Dass eben jener junge Act schon wenig später die deutsche Musiklandschaft revolutionieren würde, konnte damals noch niemand ahnen.

In ihrer noch jungen Karriere völlig neu definiert, ging Mia wenig später mit ihrem Erstlingswerk „hieb- und stichfest“ komplett neue Wege. Freche Texte, Elektropunk samt einem Hauch Neue Deutsche Welle und eine sympathische Frontfrau – mehr brauchte es nicht, um zum heißesten Newcomer Deutschlands zu avancieren.

Am Samstag, 8. Juni, ab 20 Uhr ist Mia im Wolfhager Kulturzelt zu Gast. Eigentlich sollten Sängerin Mieze und ihre Jungs einer der Publikumsmagnete werden, der bisherige Kartenvorverkauf allerdings spiegelt ein ganz anderes Bild. Warum? Das wird wohl ein Rätsel bleiben, zählt Mia doch heute zu den angesagtesten deutschen Live-Bands, die an anderen Tourneestationen locker mehrere tausend Besucher mobilisiert. Diejenigen, die am vorletzten Kulturzeltabend dabei sein werden, dürfen sich jedenfalls auf eine energiegeladene Show freuen, vollgepackt mit Hits wie „Hungriges Herz“, „Tanz der Moleküle“ oder „Mein Freund“. Aber auch Titel des neuen Albums dürfen nicht fehlen.

„Tacheles“ findet mal wieder einen Weg an einen anderen Ort, an dem die Band so noch nicht war. Wie in dem Film „Being John Malcovich“ stehen hier vier Menschen und eine fertige Platte plötzlich mitten in einem lebendigen Kopf. Und in welchem? In dem von Sängerin Mieze. Zu behaupten, die hätte sich auf diesem Album nackt gemacht, beschreibt nicht im Entferntesten das Ausmaß dessen, was sie in den Songs von sich preisgibt. Dieses Album ist nach eigenen Angaben mehr Mieze als ihr Tagebuch. Weil es nicht nur Geschichten sammelt, sondern ein Leben reflektiert. Ein Leben, in dem viel passiert ist, seit sie 1999 erstmals mit einem belanglosen Sing-Sang-Song im Radio zu hören war. (zhf)

Quelle: HNA

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