Goldene Kurbel an die Gemeinde Edermünde verliehen

Preis von Radexperten

Froh über die Auszeichnung: Der Edermünder Bürgermeister Karl-Heinz Färber und ADFC-Kreisvorsitzende Dr. Johannes Heyn präsentieren Urkunde und Scheck des Preises „Goldene Kurbel“ vor zwei Radlern aus Besse. Foto: Privat

Edermünde. Für den Ausbau ihrer Radwege hat die Gemeinde Edermünde jetzt einen Preis erhalten. Und der stammt von Zweiradexperten: Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) übergab „Die Goldene Kurbel“ an Bürgermeister Karl-Heinz Färber.

Der Kreisverband verleiht diesen Preis jährlich an eine Gemeinde, die sich besonders für die Entwicklung des Radverkehrs eingesetzt hat.

Der Vorsitzende des ADFC-Kreisverbandes Hersfeld-Rotenburg/Schwalm-Eder, Dr. Johannes Heyn, nannte in seiner Laudatio an erster Stelle den Bau des Radweges von Grifte nach Guntershausen im Zuge des Eder-Radwegs. Er schaffe endlich eine kurze und schöne Verbindung von Kassel in das Edertal.

Auszeichnung als Ansporn

Heyn erinnerte aber auch an eine Wegereparatur zwischen den Ortsteilen Holzhausen und Besse, an die Rad-Veranstaltungen Edermünde Runde, die gestern lief, und Tour de Chattengau sowie an das Radwegenetz zwischen den Ortsteilen und in die Nachbargemeinden.

Heyn wünschte der Gemeinde viel Erfolg bei der kurzfristigen Umsetzung des geplanten Geh-/Radweges zwischen dem Schützenhaus Haldorf und der Ortslage Haldorf, weil dadurch die Gefahr auf der steilen Gefällestrecke auf einer Kreisstraße sinke.

Die Urkunde für den Preis „Die Goldene Kurbel“ und einen Scheck über 200 Euro übergab Heyn an Bürgermeister Karl-Heinz Färber. Der versicherte, dass dieser Preis Ansporn sei, sich weiterhin für die Verbesserung des Radwegenetzes in seiner Gemeinde einzusetzen.

Dritte Abendradtour

Vor der Preisverleihung stand die dritte Abendradtour des ADFC-Vorstandsmitglieds Ulli Horstmann von Gudensberg über Haldorf und Besse hin zum Gut Fehrenberg und durch das Fulda- und Edertal bei Guntershausen und Grifte. 30 Mitfahrer waren dabei. Die Tour zeigte allen, dass es sich lohnt, auch in der Hügellandschaft des Chattengaus den Radverkehr weiterzuentwickeln.

Radler erlebten die schöne und abwechslungsreiche Region aus anderen Blickwinkeln, so Horstmann; mal ein Panorama auf die Mittelgebirgslandschaft, mal liebliche Flussauen. Insbesondere Radler mit einem Elektrorad könnten auch die unvermeidlichen, aber moderaten Anstiege genießen. (red)

Quelle: HNA

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