Kinder der Schule am Dom in Fritzlar legten Sportabzeichen ab

Preise und Tränen

Ein echtes Erfolgserlebnis: Schüler der Fritzlarer Schule am Dom mit den Urkunden, die sie sich mit dem Ablegen des Sportabzeichens auch redlich verdient hatten. Foto:  Büchling

Fritzlar. Die Lehrer von der Schule am Dom in Fritzlar haben viel Herzblut in die Siegerehrung von 79 Schülern für das Sportabzeichen investiert.

Zu Reinhard Fendrichs Lied: „Es lebe der Sport“ marschierten sie zur Siegerehrung ein. Die Ehrung nahmen auf Bitte von Sportlehrer und Koordinator Lothar Claßen Paul Wolff (73) und Katja Pohlmann-Griesel vom TSV Obervorschütz vor. Denn diese beiden hatten zuvor auch die Leistungsprüfungen abgenommen.

Hoch erfreut war Paul Wolff, der seit über 40 Jahren Sportobmann und für die Sportabzeichen-Abnahme beim TSV Obervorschütz verantwortlich ist, über die große Zahl von Wiederholungstätern. Mathias Bourdon beispielsweise war zum achten Mal dabei.

Lothar Claßen zeichnete zusammen mit Schulsprecherin Tanja Wilhelm alle Schüler, die am Sportabzeichen teilgenommen hatten, mit Urkunde und einem Präsent aus. Er betonte noch einmal, dass die Leistungen der Beteiligten bei den schwierigen Prüfungen hoch zu bewerten seien. Denn vor allem das Schwimm-Training hätte hohe Anforderungen an die schwerstbehinderten Kinder, die in Borken und im Bad Wildunger Heloponte trainiert haben, gestellt.

Bei der Siegerehrung war das Lied „We are the Champions“ zu hören, es gab Beifallsrufe und La-Ola-Wellen. Wer dabei war, sah, wie stolz die Schüler auf ihre Leistungen waren. Einige, die auf die Bühne gingen, vergossen gar Freudentränen, als sie die Auszeichnungen erhielten.

Den Lehrern der Schule am Dom gelang es, die vom Sportobmann Paul Wolff aufgestellte Maxime zu erfüllen: die Integration von behinderten Sportlern in den Sportabzeichen-Betrieb.

Zum Schluss bedankten sich die Schüler mit einem Blumenstrauß bei Paul Wolff und Katja Pohlmann-Griesel für deren Arbeit.

Von Peter Büchling

Quelle: HNA

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