Schützen veranstalteten erstes Knüllwälder Rotkäppchen-Turnier in Rengshausen

Premiere mit dem Bogen

Die Gesamtsieger des Rotkäppchen-Turniers: von links Uwe Scheinpflug aus Leipzig, Lutz Koschoreck aus Barsinghausen, Detlef Fuhrmann aus Fürstenfeldbruck. Foto: Privat

Rengshausen. Premiere für Bogenschützen in Knüllwald: Das erste Knüllwälder Rotkäppchen–Turnier fand jetzt in Rengshausen statt.

44 Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen daran teil. Die Veranstaltung war ausgeschrieben für Primitiv-, Lang- und Jagdbögen, Visiere und andere Hilfsmittel durften nicht benutzt werden.

In dem Gebiet zwischen Hotel Sonneck, dem Schwimmbad, um die Freilichtbühne herum und im Hutewald waren drei Parcours zu bewältigen, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufwiesen, insgesamt waren dabei 56 Ziele mit 56 Pflichtpfeilen zu schießen.

Da einige der Anwesenden die Veranstaltung als Training für die vom 23. bis zum 30. Juni 2012 in Italien stattfindende „Europameisterschaft der Bowhunter“ nutzten, waren die Aufgaben sehr anspruchsvoll gestaltet.

Am Vormittag ging es auf eine Dreipfeilrunde, bei der pro Ziel höchstens dreimal geschossen werden durfte, was auch für weniger geübte Schützen eine reizvolle Aufgabe war. Die zweite Runde hatte es dann richtig in sich: Um die Freilichtbühne herum befanden sich acht Ziele, die aus Entfernungen zwischen 12 und 45 Metern nach dem Hunterprinzip – das so viel bedeutet, wie ein Ziel, ein Schuss – zu treffen waren. Vor allem aber die dritte Runde hatte viel an Spannung zu bieten. Denn erst mit den letzten Schüssen wurden die Sieger ausgemacht. Uwe Scheinpflug (Leipzig), Lutz Koschoreck (Barsinghausen), Detlef Fuhrmann (Fürstenfeldbruck) holten sich die Pokale.

Jürgen Lippek, deutscher, Europa- und Weltmeister in dieser Disziplin, hatte mit seinem Team vom BLSV Pfeilschnell Homberg eine reizvolle Aufgabe geschaffen und war beim Finden eines Austragsorts von der Gemeinde Knüllwald und der Knüll Touristik unterstützt worden.

Und weil das erste Knüllwälder Rotkäppchen-Turnier bei allen so gut ankam, haben die Veranstalter nun die Hoffnung, dass weitere Wettkämpfe folgen werden. (red)

Quelle: HNA

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