Gemeinsam feiern, das hat man in Metze am Wochenende schon einmal geübt

Probe für das Jubiläum

Die Clowns sind los: Clown Bolduan mit Partnerin Filine. Die beiden bilden die Theatergruppe Kuck und waren zu Gast in Metze. Sie wurden von (von links) Melina Pilzecker, Luana Banze, Benjamin Kuhl, Jana Riese und Johanna Leuteritz in Empfang genommen. Fotos: Zirziw

Metze. Die Generalprobe ist schon mal geglückt: In Metze wurde am Wochenende gemeinsam gefeiert und somit schon mal auf die 1200-JahrFeier in 2017 eingestimmt.

Marion Fischer-Jacob, Ortsvorsteherin des Niedensteiner Stadtteils Metze mit rund 1000 Einwohnern, hatte vor einem Jahr überlegt, wie man Gemeinschaft und Gemeinsinn im Ort voran bringen könne. Sie schaffte es, 25 Vertreter vieler Metzer Vereine und Einrichtungen an einen Tisch zu bringen.

Im November einigten sich dann der Ortsbeirat und die Metzer Vereinsgemeinschaft, eine Veranstaltung unter dem Motto „Metze – mittendrin“ zu organisieren. Dabei waren die Gedanken des Festausschusses, zu dem auch Pfarrerin Margarete Deist gehört, schon weit voraus, denn der Gewinn aus der jetzigen Veranstaltung soll als Grundstock für die 1200-Jahr-Feier dienen.

Am Samstagabend begann das Festwochenende mit einem historischen Rundgang durch Metze. Dorfdiener Edmund Hahn in historischer Montur und mit Schelle führte Gäste und Einheimische durch den Ort, wobei sie Neues aus der alten Zeit erfuhren. Danach spielten die Bands „Late Meeting“ und „Fallin out“ auf, und nicht nur das Metzer Männerballett tanzte.

Mit einem Festgottesdienst, begleitet vom Posaunenchor Niedenstein, der zu Beginn unter der Leitung von Erhard Peter „Der Gottesdienst soll fröhlich sein“ spielte, eröffnete Pfarrerin Margarete Deist die Feier am Sonntag.

Geld ist nicht entscheidend

In ihrer Predigt vor mehr als 150 Besuchern sagte sie, dass in unserem tiefsten Inneren nicht Geld und materielle Dinge die Hauptrolle spielen, sondern die Suche nach Gemeinsamkeiten: Zusammen zu sprechen, zu lachen, Freude zu haben und etwas zu erfahren, was nicht mit Geld zu bezahlen ist.

Die Ortsvorsteherin bedankte sich bei allen Helfern für das Engagement und freute sich so sehr über die Resonanz der Metzer Einwohner, dass man ihre Rührung nicht übersehen konnte. So feierten die Metzer ein rundum gelungenes Fest – eine gute Premiere für 2017. 

Von Rainer Zirzow

Quelle: HNA

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