Gesungene vierstimmige Passionsgeschichte unter der Leitung von Andreas Fiebig in der Kirche

Projektchor tritt an Karfreitag auf

Jesberg. Zur Todesstunde von Jesus, an Karfreitag um 15 Uhr, singt der Projektchor aus Jesberg unter der Leitung von Andreas Fiebig die Passionsgeschichte von H. Schütz in der Kirche in Jesberg. Pfarrer Michael Dieling wird den Gottesdienst beginnen und die Leidenszeit von Jesus beschreiben.

Die eigentliche Passionsgeschichte wird vom vierstimmigen Chor gesungen. Dieser trifft sich bereits seit Mitte Januar, um die anspruchsvolle Vertonung der Passionstexte zu proben. Dabei werden einige Rollen, wie die des Jesus (Alexander Drüsedau), des Pilatus (Andreas Fiebig) und die des Evangelisten (Cornelia Fiebig) als Soli gesungen.

Das ganze Werk ist „a cappella“, also ohne Instrument. Dadurch gelingt es den Sängern, die Aussagen des Textes deutlich zu machen.

Der Projektchor der Jesberger Gemeinde ging aus einem ehemaligen Jugendchor vor über 15 Jahren hervor und singt zu besonderen Anlässen, wie der Osternacht, oder zu Weihnachten. Die Schütz-Passion stellt eine besondere Herausforderung für den Chor dar.

Denn zum einen sei die Musik schwerer zu singen, als das übliche Repertoire, erläutert der Musikpädagoge Fiebig. Dazu komme, dass es sich um alte Musik aus dem 17. Jahrhundert handele, die ungewohnte Klänge mit sich bringe.

Die Idee, das Stück einzuüben kam von den Eheleuten Fiebig, die beide geistliche Musik früher gesungen haben und den Komponisten Schütz sehr schätzen. Er habe den Ausdruck von Gefühl in die deutsche Musik gebracht erklärte Fiebig. (zeb)

Quelle: HNA

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