Schlemmer bleibt Bürgermeister in Jesberg

Jesberg: Schlemmer geht mit 86 Prozent in die vierte Amtszeit

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Prost auf die nächsten sechs Jahre: Jesbergs Bürgermeister Günter Schlemmer (Mitte) stieß mit seiner Ehefrau Silvia (rechts neben ihm), Mitarbeiterinnen und und seiner Familie auf das Wahlergebnis von 86,3 Prozent an.

Jesberg. Dieses Ergebnis ließ das klitzekleine bisschen Anspannung, das Günter Schlemmer Sonntag kurz vor 19 Uhr dann doch noch zeigte, schlagartig entweichen: Die Jesberger bestätigten ihren Rathauschef mit 86,3 Prozent in seinem Amt.

Damit beginnt für den 56-Jährigen im Sommer die vierte Amtsperiode.

Für Günter Schlemmer ist das Ergebnis eines, das ihn rundum zufrieden macht. „Diese Zahl hat meine Erwartungen weit übertroffen“, sagte er, der bereits seit 18 Jahren auf dem Chefsessel im Rathaus sitzt.

Der Hundshäuser zeigte ab 18 Uhr so wenig Nervosität, dass er durchaus einen Preis für seine Gelassenheit hätte bekommen können. Während Wahlleiter Andreas Roth die Ergebnisse aus den Ortsteilen notierte, plauderte Schlemmer entspannt mit seiner Frau Silvia und Vizelandrat Winfried Becker. Mehr Gratulanten hatten sich bis kurz vor der Verkündung des Ergebnisses um 19 Uhr nicht im Jesberger Rathaussaal eingefunden – die meisten saßen als Wahlvorstände in den Lokalen.

Bevor es spannend wurde, ließ ihn aber seine Familie nicht im Stich: Seine Töchter Stefanie und Vanessa, Schwiegersohn Kai Wölk und Enkel Joris gehörten mit zu den ersten, die ihn beglückwünschten.

Seine vierte Amtszeit sollen unter den Vorzeichen Kanalbau – es müssen noch sieben Millionen Euro verbuddelt werden – das Förderprogramm Stadtumbau West und dem Begriff familienfreundlichen Kommun blieben aber dann beim Feiern doch nicht alleine: Als die Wahlzettel ausgezählt waren, füllte sich der Rathaussaal immer mehr.(bra)

Quelle: HNA

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