Punsch und Party auf dem Paradeplatz

Lob und Kritik für das neue Weihnachtsmarkt-Konzept

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28. Schwälmer Weihnachtsmarkt

Schwalmstadt. Der 28. Schwälmer Weihnachtsmarkt geht am Sonntagabend zu Ende. Gewürzt war er mit Musik und Show. Über das neue Konzept gab es allerdings geteilte Meinungen: Manche vermissten etwa die Märchenszenen, andere lobten die Veränderungen.

Deutlich bemerkbar machten sich die verlängerten Öffnungszeiten. Laut Marktmeister Gerhard Reidt wurde das besonders am Freitag schon sehr gut angenommen, wo es deutlich voller als den Vorjahren gewesen sein soll. Für manche Standbetreiber bedeuteteten das lange Tage. Und: Die Besucher strömten insbesondere am Samstag später auf den Platz. Das sei zum einen dem Wetter, zum anderen der Öffnung bis 23 Uhr geschuldet, erklärte Reidt. Auch der neue Betreiber des Zeltes sei mit dem Besucherstrom zufrieden gewesen.

Ausbaufähig ist der Märchenwettbewerb: Die Schüler der Grundschule Ottrau präsentierten das Stück „Schneewittchen“, die Carl-Bantzer-Schule „Rotkäppchen“ in englischer Sprache. Gut gelungen war die Auswahl der Stände, regionale Produkte und viel Handgemachtes lockten. Zufrieden war Museumsleiter Konrad Nachtwey mit dem Zuspruch gegenüber dem Museum.

Die Ballermann- und Bademeisterparty stieß auf ein geteiltes Echo. Laut Gerhard Reidt zog sie um die 2000 Besucher an. Weiter entfernt von der Bühne wurde darüber diskutiert, ob diese Art der Musik zum Markt passt. „Die richtige Mischung aus besinnlichem Weihnachtsmarkt und der Weihnachtsmarkt-Party liegt wohl eher mittendrin. Bei vielen ist die Party gut angekommen, viele waren aber auch der Meinung, dass sie der Stimmung nicht zuträglich war“, sagte Reidt. Man stelle sich offen der Kritik, werde aus den Erfahrungen lernen und das Konzept verändern.

28. Schwälmer Weihnachtsmarkt

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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