Rassegeflügelzüchter des Landesverbandes Kurhessen trafen sich zur Tagung in Bad Zwesten

Puten, Wachteln und die Pfauen

Vielfältige Informationen für Geflügelzüchter: Bei der Tagung kurhessischer Rassegeflügelzüchter griffen (von links) Zuchtbuch-Obmann Gerhard Dersch, Tierarzt Maik Löffler und Landesverbandszuchtwart Christian Kühne interessante Themen auf. Foto: Ehl-von Unwerth

Bad Zwesten. Ob Hühner, Tauben, Puten, Enten und Gänse oder Ziergeflügel von der Zwergwachtel bis zum Pfau: Die Züchter gefiederter Schönheiten betreiben ihr tierisches Hobby voller Leidenschaft.

Das bestätigte sich auch bei der Versammlung von Zuchtwarten und Zuchtbuchmitgliedern des Landesverbandes Kurhessen: Knapp 50 Rassegeflügelzüchter kamen zum Treffen ins Bad Zwestener Kurhaus. Deren Organisation oblag Christian Kühne, Landesverbands-Zuchtwart für Tauben und Vorsitzender des Rassegeflüchelzuchtvereins Bad Zwesten. Gerhard Dersch, Zuchtbuch-Obmann im Landesverband, informierte über die wichtigsten Ergebnisse der Bundeszuchtbuch-Tagung in Bad Sassendorf. Zur Sprache kam dabei auch die Forschungsarbeit des wissenschaftlichen Geflügelhofes des Bundesverbandes Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG).

Einen interessanten Programmpunkt bildete der Vortrag von Maik Löffler. Der auf die Behandlung von Kleintieren und Geflügel spezialisierte Tierarzt aus Mitwitz/Oberfranken referierte über Tauben- und Hühnerkrankheiten inklusive deren charakteristischer Erscheinungsbilder und vielfältigen Ursachen.

Dabei ging es um Vererbung, körperliche Merkmale und Farbschläge ebenso zur Sprache wie artgerechte Haltung, Hygienevorschriften und gesundheitsfördernde Futtermittel. Löfflers Ausführungen inklusive Bildmaterial zu charakteristischen Krankheiten im Geflügelbestand weckten das Interesse der Züchter weckten. Selbst engagierter Taubenzüchter, ging der Tierarzt intensiv auf Erkrankungen innerer Organe wie auch auf Verhaltensauffälligkeiten der Tiere bei Befall mit Bakterien, Viren, Pilzen und Würmern ein. Er sprach auch die Schäden an, die Ungeziefer wie Federling, Rote Vogelmilbe und Hühnerfloh anrichten und wies auf nicht zu unterschätzende Vitaminmangelerscheinungen hin.

Eine lebhafte Diskussion der Tagungsteilnehmer beschloss schließlich das knapp dreistündige Veranstaltungsprogramm. (zse)

Quelle: HNA

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